Pratteln

Tramlinie 14

Eine sonntägliche Einsatzlinie mit der Nummer 14 existierte in Basel kurze Zeit im Jahre 1918. Anschliessend fand die Nummer für vier Jahre keine Verwendung mehr. Die 1920 gegründete Basellandschaftliche Ueberlandbahn AG (BUeB) hatte sich als Ziel gesetzt, eine Schmalspurbahn von der Kantonsgrenze beim St. Jakob über Muttenz und Pratteln nach Liestal zu bauen.

Tramlinie 13

In den Jahren unmittelbar vor und nach der Gründung der Birseckbahn AG (BEB) existierten in der Region noch weitere, von verschiedenen Kreisen ausgearbeitete Bahnprojekte, welche aus unterschiedlichen Gründen auch für die BEB von gewissem Interesse waren oder an welchen die Bahn sogar aktiv mitarbeitete. In weit fortgeschrittenem Stadium befand sich das Projekt für den Bau einer neuen Strecke von der Neuen Welt über Muttenz nach Pratteln.

Tramlinie 12

Ähnlich wie die Tramlinie 9 war auch die Linie 12 eine Ergänzungslinie – ab 1921 betrieblich verbunden mit ihrer «grossen Schwester», der Linie 14. Der Unterschied zwischen diesen beiden Linien lag lange Zeit einzig bei der Lage des östlichen Endpunkts: Die Linie 12 wendete normalerweise bereits in Muttenz, während der 14er – wie auch heute noch – bis Pratteln weiterfuhr.

Be 4/4 «Muni» / Be 4/4 3000 «Munico»

Die Entwicklung der heute in grösserer Stückzahl in Zürich vorhandenen Niederflur-Multigelenkwagen Be 5/6 «Cobra» geht auf Ende der Achtzigerjahre zurück. Das erste fertige «Cobra» konnte allerdings erst im Juni 2001 der Öffentlichkeit präsentiert werden. Technische Schwierigkeiten und die grundlegenden Veränderungen bei der schweizerischen Rollmaterialindustrie führten zu dieser langen Entwicklungszeit.

Eisenbahn 82

Im Herbst 1982, genauer vom 23. Oktober bis am 7. November, fand in Basel die Eisenbahnfachmesse und -publikumsschau «Eisenbahn 82» statt. Eine besondere Attraktion war jedoch der Einsatz des von den Städtischen Verkehrsbetrieben Bern (SVB) ausgeliehenen Speisewagentrams auf dem Basler Stadtnetz.

Bt 21–27

Zusammen mit dem übrigen Rollmaterial der Birsigthalbahn AG (BTB) kamen auch die Steuerwagen Bt 21–27 zur Baselland Transport AG (BLT), dies anlässlich der Fusion der Basler Vorortsbahnen anno 1974.

B 61–62

Die beiden zusammen mit den neuen Trieb- und Steuerwagen anno 1966 an die Birsigthalbahn AG (BTB) gelieferten, führerstands- und antriebslosen Pendelzug-Mittelwagen B 61 und 62 gelangten 1974 anlässlich der Fusion der Basler Vorortsbahnen zur Baselland Transport AG (BLT).

Be 4/4 11–16

Die sechs Motorwagen Be 4/4 11 bis 16 kamen anlässlich der Fusion der Basler Vorortsbahnen im Jahre 1974 von der ehemaligen Birsigthalbahn AG (BTB) zur Baselland Transport AG (BLT). Sie wurden 1966 erbaut und waren zugleich die letzten Motorwagen, welche die BTB anschaffte.

Bt 21–27

Anlässlich der Modernisierung des BTB-Rollmaterials und für die Bildung von die Betriebsabwicklung stark vereinfachenden Pendelzügen wurden 1966 auch sieben Steuerwagen Bt 21 bis 27 beschafft. Diese standen jedoch lediglich sechs neuen Triebwagen ABe 4/4 11 bis 16 gegenüber. Der zusätzliche Steuerwagen wurde ab 1977 für einen Pendelzug mit den entsprechend angepassten Be 4/4 der Serie 8 bis 9 aus dem Jahre 1951 benötigt.

B 61–62

Im Rahmen der umfassenden Erneuerung des Rollmaterials beschaffte die Birsigthalbahn AG (BTB) zusammen mit neuen Trieb- und Steuerwagen anno 1966 auch zwei antriebslose Mittelwagen B 61 und 62. Diese entsprachen bezüglich des wagenbaulichen Teils so weit als möglich den Steuerwagen Bt 21–27.

ABe 4/4 11–16

Im Jahr 1966 erhielt die Birsigthalbahn AG (BTB) endlich neues Rollmaterial, mit welchem der Betrieb stark vereinfacht und rationalisiert werden konnte. Die bisherigen, teils bis zu 60 Jahre alten Fahrzeuge konnten weitgehend ausgemustert werden.

Schindler Waggon AG

Anno 1945 gründete die Pars Finanz AG, die Muttergesellschaft des Luzerner Aufzugbauers Schindler & Cie., in unmittelbarer Nähe von Basel ein Tochterunternehmen. Zweck der neuen Schindler Waggon AG (SWP) in Pratteln war in erster Linie die Reparatur von im Krieg beschädigten Güterwagen aus dem Ausland. Schon bald folgten aber Aufträge für Neukonstruktionen von Eisenbahnwagen.

Birseckbahn AG

Parallel mit dem Ausbau des Netzes im Basler Stadtbereich entstanden auch Strassenbahnstrecken in die entfernteren Vororte. Diese standen aber nicht im Eigentum der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) oder der späteren Basler Verkehrs-Betriebe (BVB). Vielmehr gründeten sich basellandschaftliche Privatbahngesellschaften. Eine davon war die Birseckbahn AG (BEB) mit Sitz in Arlesheim.

Basellandschaftliche Ueberlandbahn AG

Bemühungen für eine Tramverbindung von Basel nach Muttenz reichen bis ins Jahr 1898 zurück. Erste Konzessionsbegehren wurden 1903 eingereicht, blieben aber erfolglos, weil die Strassenbenützung in Basel nicht geregelt werden konnte. 1906 stellte die Birseckbahn AG (BEB) das Projekt für eine Überlandbahn vor, die Muttenz von der Neuen Welt in Münchenstein her erreicht und nach Liestal weitergeführt hätte.

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