Die Serienbezeichnungen und die zugehörigen Indizes der Schienenfahrzeuge richten sich auf dieser Website grundsätzlich nach den Vorgaben des EPED/EAV/BAV. Die folgenden Tabellen enthalten nur Bezeichnungen, welche bei den Verkehrsbetrieben der Region Basel Verwendung finden bzw. gefunden hatten.

Wagen und Triebwagen

AAbteil 1. Klasse
BAbteil 2. Klasse
CAbteil 3. Klasse
DGepäckabteil (ab 1961)
FGepäckabteil (vor 1961)
Kgedeckter Güterwagen der Regelbauart, auch für den Viehtransport geeignet (vor UIC)
Loffener Güterwagen mit Wandhöhe >0,60 m (vor UIC)
Moffener Güterwagen mit Wandhöhe <0,60 m (vor UIC)
SSchotterwagen (vor UIC)
XBahneigenes Fahrzeug für dienstliche Zwecke
ZPostabteil
Index eElektrischer Triebwagen mit Stromabnehmer
Index mThermischer Triebwagen mit Verbrennungsmotor
Index tSteuerwagen
Index 0Lastgrenze unter 10 t (bei schmalspurigen Güterwagen)

Lokomotiven

GSchmalspur- und Tramwaylokomotiven (ab 1887)
ohne IndexDampflokomotiven
Index eElektrische Lokomotiven mit Stromabnehmer
Index mThermische Lokomotiven mit Verbrennungsmotor

Weitere Erläuterungen

Am 3. Juni 1956 wurde das Dreiklassensystem der meisten europäischen Eisenbahnen folgendermassen in ein Zweiklassensystem überführt: Zur neuen ersten Wagenklasse wurden die alte erste und die alte zweite Wagenklasse. Zur neuen zweiten Wagenklasse wurde die alte dritte Wagenklasse.

Die Direktion der Basler Verkehrs-Betriebe beschloss am 13. September 1956, die Bezeichnungen anzupassen. Dementsprechend wechselten die bisherigen Serienbezeichnungen der Strassenbahnwagen zu diesem Zeitpunkt von «C» bzw. «Ce» auf «B» bzw. «Be». Die übrigen Bahnverwaltungen (insbesondere die Birseckbahn AG und die Birsigthalbahn AG) handelten ähnlich. Bei den Fahrzeugbeschreibungen auf tram-bus-basel.ch wird nicht näher auf den Wechsel der Serienbezeichnungen in diesem Zusammenhang eingegangen. Die Wagen werden dem Kontext entsprechend bezeichnet.

Die Achsenzahl der Triebfahrzeuge wird seit 1902 in Bruchform angegeben, wobei der Zähler die Anzahl der angetriebenen Achsen, der Nenner die Gesamtachsenzahl darstellt (z. B. 2/2, 6/8 usw.).

Bis zum 31. Dezember 1961 erhielten drei- und vierachsige Personen-Anhängewagen einen der Serienbezeichnung nachgestellten Index für die Gesamtachsenzahl (z. B. C4). Gemäss dem RIC-Reglement entfiel dieser Index bei vierachsigen Anhängewagen vom 1. Januar 1962 an. Dafür wurden nun zweiachsige Anhängewagen entsprechend gekennzeichnet. Diese nicht unwesentliche Änderung schien den BVB entgangen zu sein, bezeichnen sie doch heute noch ihre Grossraum-Anhängewagen konsequent als «B4» bzw. «B 4». Die Regelung für Dreiachser blieb unverändert.

Historische Fahrzeuge, die zumindest farblich wieder in den Zustand von vor 1956 bzw. 1962 zurückversetzt worden sind, werden dem allgemeinen Trend entsprechend nach damaligen Systemen bezeichnet.

Bei den BVB üblichen Erweiterungen der Serienbezeichnung (Be 4/6 S für die mit einem Niederflur-Mittelteil ergänzten Be 4/6 659–686 oder B 4 S für die umgebauten Anhängewagen B 1449…1505) werden von tram-bus-basel.ch nicht übernommen.

Die Bezeichnung von heute noch in Betrieb stehenden Güter- und Dienstwagen richtet sich nach dem UIC-Merkblatt 438-2.

Zuletzt aktualisiert am 6. August 2026 von Dominik Madörin