Ettingen

Aigle–Ollon–Monthey–Champéry

Für die Erneuerung ihres betagten Fahrzeugparks bemühte sich die Aigle–Ollon–Monthey–Champéry-Bahn (AOMC) um Rollmaterial der Baselland Transport AG (BLT), welches nach der Umstellung der Meterspurbahn im Leimental von Bahn- auf Trambetrieb im September 1984 überzählig geworden war und zum Verkauf stand.

Denkmäler, Museen und Museumsbahnen

Zahlreiche ausgediente Fahrzeuge der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) und der Baselland Transport AG (BLT) bzw. deren Vorgängergesellschaften entgingen der Schrottpresse und landeten nach ihrem Ausscheiden aus dem Betrieb als statische Exponate in Museen. Einzelne wurden sogar auf Museumsbahnen weiterbetrieben.

Bt 21–27

Anlässlich der Modernisierung des BTB-Rollmaterials und für die Bildung von die Betriebsabwicklung stark vereinfachenden Pendelzügen wurden 1966 auch sieben Steuerwagen Bt 21 bis 27 beschafft. Diese standen jedoch lediglich sechs neuen Triebwagen ABe 4/4 11 bis 16 gegenüber. Der zusätzliche Steuerwagen wurde ab 1977 für einen Pendelzug mit den entsprechend angepassten Be 4/4 der Serie 8 bis 9 aus dem Jahre 1951 benötigt.

Birsigthalbahn AG

Der Aufschwung der Industrie drängte in den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts verbesserte Verkehrsmittel für die Arbeitskräfte vom Lande auf. Ein Jurist aus Basel, Eduard Heusler, schlug daher eine Schmalspurbahn aus dem Leimental in die Stadt vor. Das Leimental – seltener Leymental, im unteren Teil auch Birsigtal genannt – erstreckt sich von den Abhängen des Jura entlang des Birsig und der Höhenzüge Blauen und Bruderholz bis zur Stadt Basel. Kaum war Anfang 1887 die Konzession aus Bern eingetroffen, begann der Bau der Bahn.

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