Niederflurwagen

Be 4/6 659–686 «Guggummere»

Um das erhöhte Fahrgastvolumen, welches sich als Folge des neuen Umweltschutz-Abonnement ergeben hatte, bewältigen zu können, mussten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) unter anderem ihren Rollmaterialbestand aufstocken. Dies führte zur Beschaffung der 26 Be 4/4 477–502 «Cornichon». Ende 1986 – die Lieferung der Be 4/4 477–502 war noch im Gange – zeigte sich, dass zu wenig neue Motorwagen geordert worden waren. Neue Berechnungen ergaben einen Bedarf von 38 zusätzlichen Vierachsern oder 28 zweiteiligen Gelenkwagen. Der Entscheid fiel schliesslich zugunsten von Gelenkwagen.

Ce 2/4 601–603 «Bugatti»

Im Anschluss an die erste Serie von 22 Grossraum-Motorwagen (Ce 4/4 401–422) gaben die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) eine Folgebestellung von 32 baugleichen Motorwagen in Auftrag. Auf Vorschlag der Industrie hin wurden aber statt der beiden letzten vorgesehenen Fahrzeuge drei ultraleichte Vierachser mit den Nummern 601–603 gebaut und 1952 abgeliefert.

Be 6/10 151–154, 155–169, 171–189 Tango

Nach der Jahrtausendwende zeichnete sich sowohl bei der Baselland Transport AG (BLT) als auch bei den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) ab, dass ab etwa 2008 eine grössere Anzahl älterer Strassenbahnwagen abzulösen waren. Insgesamt beabsichtigte die BLT den Kauf von 37 Wagen der 45-m-Klasse. Bei den BVB betrug der Bedarf 15 bis 17 Fahrzeuge.

Be 4/6 201–266; Be 4/8 201…259

1975 benötigten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) für den Betrieb der Vororts-Tramlinien 11 und 14 insgesamt 23 Tramzüge. Durch die Beschaffung neuen Rollmaterials für die Baselland Transport AG (BLT) sollten diese Fahrzeuge dort abgezogen werden. Für die Ausrüstung der Vorortslinie 17 (ehemals Birsigthalbahn AG) mit neuem Rollmaterial wurden weitere 36 Gelenkwagen benötigt. Insgesamt ergab sich ein Bedarf von 66 Gelenkwagen.

Stolitschen Elektrotransport AG, Sofia

In der bulgarischen Hauptstadt Sofia begann das Zeitalter der elektrischen Strassenbahn 1898, als die Konzessionen für den Bau und den Betrieb von Tramlinien an eine belgische und eine französische Firma vergeben wurden. Am 1. Januar 1901 konnte der Betrieb von sechs Linien auf einem etwa 23 Kilometer langen meterspurigen Netz aufgenommen werden.

Städtische Verkehrsbetriebe Bern / BERNMOBIL

Nachdem in Bern bereits Tram-Anhänger aus Zürich, Trolleybusse aus Neuenburg und Autobusse aus Genf, Dietikon und Baden/Wettingen verkehrten, sahen sich die Städtischen Verkehrsbetriebe Bern (SVB) 1994 dazu gezwungen, auch aus Basel gebrauchte Fahrzeuge zu erwerben. Mit diesen Wagen sollte auf der Linie 9 der Anhängerbetrieb ermöglicht werden, um in Spitzenzeiten das Intervall von vier auf fünf Minuten ausdehnen und somit zwei Kurse einsparen zu können.

K-Bus City VIII Nrn. 8601–8605

Die fünf Kleinbusse Nrn. 861–865 der Firma Auwärter – vorwiegend in Riehen auf den Quartiererschliessungs-Linien 35 und 45 eingesetzt – hatten das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und mussten 2018 ersetzt werden. In diesem Zusammenhang prüfte die Gemeinde Riehen zusammen mit den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) die Beschaffung von Elektrokleinbussen.

Auwärter CITYSTAR Nrn. 861–865

Als Ersatz für die am Ende ihrer Lebensdauer angelangten Kleinbusse der ersten Generation (VW/kutsenits 851–856) bestellten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) im Jahre 2008 fünf neue Fahrzeuge. Der Auftrag ging an die Auwärter GmbH, der Nachfolgegesellschaft der traditionsreichen, jedoch 2005 insolventen Ernst Auwärter Karosserie- und Fahrzeugbau KG in DE-Steinenbronn.

VW/kutsenits City III T4 Nrn. 851–856

Im Jahre 1999 wünschte der Gemeinderat der nördlichen Basler Landgemeinde Riehen, dass die beiden von der Haltestelle Habermatten ausgehenden Kleinbuslinien 35 und 45 fortan von den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) statt von der damaligen Taxi-Zentrale AG betrieben werden. Dies bedingte, dass die BVB eine entsprechende Anzahl für diese Linien geeigneter Fahrzeuge anschaffte.

MAN NL 313/A21 Nrn. 821–822, 823–828

Gleichzeitig mit der grossen Gelenkbus-Beschaffung (MAN NG 353/A23 751–788) orderten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) auch zwei Normalbusse. Diese trafen im Mai 2000 in Basel ein und wurden mit den Betriebsnummern 821 und 822 in den Bestand eingereiht. Für eine verbesserte Bedienung des Flughafens (Neueinführung der damaligen Buslinie 30 Bahnhof SBB–Frauenspital–EuroAirport) sowie für die nach Allschwil weitergezogene Linie 38 entstand ein Mehrbedarf an zweiachsigen Autobussen, so dass im Jahre 2001 sechs gleichartige Wagen (Nrn. 823–828) nachbeschafft wurden.

MAN NG 353/A23 Nrn. 751–782, 783–788

Einschneidende Änderungen im Busnetz der Stadt Basel, namentlich die Verknüpfung der [glossary_exclude]Linien 34[/glossary_exclude] und 37 über die Mittlere Brücke, sowie der anstehende Ersatz von rund 40 hochflurigen, unklimatisierten und somit als veraltet geltenden Auto- und Trolleybussen führten um die Jahrtausendwende zur Beschaffung von 32 Niederflur-Gelenkwagen.

Mercedes-Benz O 405 N2 CNG Nrn. 801–812

Die zwölf 1995–96 von den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) in Dienst gestellten Autobusse mit den Nummern 801 bis 812 ersetzten Altfahrzeuge aus den Sechzigerjahren. Gleichzeitig läuteten sie eine neue Ära ein, waren sie doch erstmals für den Betrieb mit Erdgas statt mit flüssigem Treibstoff ausgelegt.

Mercedes-Benz O 530 G Citaro C2 Nrn. 97–99

Im Frühjahr 2020 ergab sich bei der Baselland Transport AG (BLT) ein erhöhter Bedarf an Gelenkbussen, da eine umfassende Gleissanierung der Strassenbahnlinie 14 zwischen Lachmatt und Pratteln einen mehrmonatigen Tramersatzbetrieb erforderlich machte. Von der BLT bei Evobus bestellte Gelenkwagen trafen nicht rechtzeitig ein, weshalb man sich vorübergehend mit drei Mietfahrzeugen behelfen musste.

Scania Citywide CN 320 UB 4×2 CNG Nr. 28

Im Frühjahr 2016 startete die Baselland Transport AG (BLT) einen dreijährigen Versuchseinsatz mit einem Gasbus von Scania, genauer mit einem Niederflur-Stadtbus des Typs Citywide CN 320 UB 4×2. 2011 eingeführt ersetzte der Citywide die Vorgänger-Modelle OmniCity und OmniLink des schwedischen Herstellers. Wie diese wurde er im polnischen Omnibuswerk Slupsk gefertigt. Der Citywide konnte als Niederflur- und Low-Entry-Variante geordert werden, wobei beide Bauarten sowohl als Zwei- als auch als Dreiachser sowie als Gelenkbusse verfügbar waren.

Mercedes-Benz O 530 K Citaro FL Nrn. 11–14

er 1. Januar 2013 übernahm die Baselland Transport AG (BLT) den Betrieb ihrer Linien im oberen Baselbiet selbst. Die Linien im Raum Sissach, Homburgertal, Diegtertal und Waldenburgertal wurden zuvor von der Automobilgesellschaft Sissach–Eptingen AG (AGSE) im Auftrag der BLT als Konzessionärin betrieben. Die AGSE konzentrierte sich fortan auf das Kehrichtentsorgungsgeschäft, so dass auch sämtliche Autobusse der AGSE den Besitzer wechselten und zur BLT kamen.

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