Baselland Transport AG

Leihwagen 2026

Im Jahre 2026 liess die Baselland Transport AG (BLT) Gleise, Fahrleitungen und Sicherungsanlagen auf dem Stre­cken­ab­schnitt zwischen den Haltestellen Freilager und Sur­baum der Vororts-Tramlinie 11 erneuern. Während der Hauptarbeiten war der Tram­betrieb zwischen Freilager und Aesch Dorf komplett eingestellt. Als Tramersatz verkehrten zwischen Dreispitz und Aesch Busse. Da der BLT-eigene Bestand an Gelenkbussen für den Tramersatzbetrieb nicht ausreichte, wurden 15 Fahrzeuge angemietet.

Autelca B-8020 und B-8021

Um rund die Hälfte der dreistufigen Billettausgabe- und Entwertungsautomaten SADAMEL / Autelca BE 1-3 bzw. BEM aus den Jahren 1968 bis 1971 ersetzen zu können, leiteten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) Mitte der Achtzigerjahre die Beschaffung neuer Geräte ein. Dies geschah, obwohl nach der Einführung des Umweltschutz-Abonnements per 1. Februar 1984 bereits ein Rückgang der Einnahmen aus dem Bartarif festgestellt werden konnte.

Autobuslinie 110

Rund drei Kilometer sind es vom Bahnhof Läufelfingen hinauf nach Bad Ramsach am Wisenberg. Und weitere drei Kilometer geht es über Häfelfingen wieder hinunter nach Rümlingen. Ziemlich genau auf halber Strecke liegt das geschichtsträchtige Kurhotel Bad Ramsach mit seinen eigenen Heilquellen. Vom 15. Dezember 2019 an wurde die Anbindung des Hotels an den öffentlichen Verkehr durch die neu eingeführte BLT-Linie 110 sichergestellt.

Autobuslinie 108

Als zwei der letzten Baselbieter Gemeinden ohne direkte Bedienung durch ein öffentliches Verkehrsmittel gelangten im Jahre 1979 Känerkinden und Wittinsburg an den Kanton. Sie wünschten die Einrichtung einer Buslinie über Buckten,  Diepflingen und Thürnen zum Bezirkshauptort Sissach. Die kantonale Baudirektion, die mit der Prüfung des Begehrens beauftragt worden war, erkannte rasch, dass mit einer solchen Verbindung ein unerwünschter Parallelbetrieb zur Bahnlinie Sissach–Läufelfingen–Olten («Läufelfingerli») entstand und untersuchte deshalb alternative Lösungen.

Autobuslinie 109

Am 15. Oktober 1990 konnte die Baselland Transport AG (BLT) zwei neue Autobuslinien eröffnen. Neben der Linie 62 in Allschwil handelte es sich um die kurze Linie 109 im oberen Kantonsteil. Sie führte von Rümlingen Dorf nach Häfelfingen. Die seinerzeit nicht einmal 250 Einwohner zählende Gemeinde wurde so als letzte des Kantons Basel-Landschaft an den öffentlichen Verkehr angeschlossen.

Autobuslinie 56

Verbesserungen des Bahnangebots auf der Strecke Basel–Delsberg per Ende 2025 lösten eine Neuausrichtung und einen Ausbau des Busangebots im Raum Birsstadt Süd aus. Damit sollten die Anschlüsse zwischen Bahn und Bus weiterhin gewährleistet und neue Entwicklungsgebiete optimal miteinander vernetzt sowie an die Bahn angebunden werden. Ein Teil dieser Massnahmen war eine neue, von der Baselland Transport AG (BLT) betriebene Autobuslinie mit der Nummer 56.

Tramlinie E

In Basel wie auch in vielen anderen Städten des deutschsprachigen Raumes werden besondere Fahrten statt mit einer Liniennummer mit dem Buchstaben «E» gekennzeichnet. «E» steht dabei für Einsatzlinie, Einsatzkurs oder Extrafahrt, kann aber auch für Entlastungs- oder Ersatzlinie stehen. Auch Schienenersatzverkehre oder Eilkurse werden oft mit dem Kopfschild «E» gekennzeichnet.

Autobuslinie 27

Vom 4. August bis zum 23. November 2025 ersetzten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) in der Zeughausstrasse Tramgleise der [glossary_exclude]Linie 14[/glossary_exclude], da diese das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatten. Parallel dazu sanierte die Baselland Transport AG (BLT) die Gleisanlagen zwischen Muttenz Dorf und Lachmatt, einschliesslich der Wendeschlaufe Wartenberg. Anstelle lediglich einer Ersatzbuslinie 14 wurde der Ersatzbetrieb auf zwei Buslinien aufgeteilt.

Automobilgenossenschaft Reigoldswil

Die Automobilgenossenschaft Reigoldswil (AGR) war am 3. Dezember 1945 gegründet worden, um den Bewohnern des hinteren Frenkentals, von denen viele im industriereichen Waldenburgertal ihren Verdienst fanden, eine Transportmöglichkeit zu bieten. Um die neuen Fahrleistungen in Anspruch nehmen zu können, war ein Beitritt als Genossenschafter zwingend. Ein paar Unternehmen, eine Anzahl direkt interessierter Gemeinden und der Kanton Basel-Landschaft traten der Organisation zusätzlich als Genossenschafter bei.

Der Schlussbericht

Am 2. November 2011 um 23:30 Uhr entgleiste in Münchenstein Dorf im Bereich der dortigen Wendeschlaufe ein in Richtung Dornach fahrendender Tramzug der Linie 10 mit allen 14 Achsen. Aufgrund der Schwere des Ereignisses wurde die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (SUST) aufgeboten, welche die Entgleisung untersuchte und am 9. Oktober 2012 einen entsprechenden Schlussbericht (Reg.-Nr. 1110202) vorlegte. Dieses Dokument gab nicht nur aufgrund der zahlreichen grammatikalischen und orthographischen Auffälligkeiten Anlass, etwas vertiefter betrachtet und kommentiert zu werden.

Lwiwer Elektrotrans

Die heute zur Ukraine gehörende Stadt Lwiw (dt. Lemberg) blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Als Hauptstadt Ostgaliziens zählte Lemberg fast 150 Jahre zur k.u.k. Monarchie und war 1914 nach Wien, Budapest und Prag immerhin die viertgrösste Metropole des Österreichisch-Ungarischen Reichs! Am 1. Mai 1880 nahm eine normalspurige Pferdestrassenbahn ihren Betrieb auf. Ihr folgte ab 1894 das elektrische Tram. Als Soforthilfe gelangten 2025–26 knapp dreissig Gelenkwagen der Baselland Transport AG (BLT) in die westukrainische Stadt.

Verknüpfung Linien 10 und 17

Im Zusammenhang mit der Einführung der Linie 17 der Baselland Transport AG (BLT) aus dem Leimental in das Strassenbahnnetz der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) waren verschiedene Lösungsvarianten geprüft worden. Obenaus schwang der Vorschlag, die Linie 17 mit der ebenfalls von der BLT betriebenen Vorortslinie 10 zu verknüpfen und ab Heuwaage via Steinentorstrasse–Theaterbogen–Steinenberg zum Aeschenplatz zu führen. Gleichzeitig sollte eine Entlastungslinie zum Wiesenplatz geschaffen werden.

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