Busnnetz 1930 mit den beiden Linien A und B. Gestrichelt eingezeichnet ist die vom Aeschenplatz ausgehende Linie nach Reigoldswil der Autobus AG, Liestal.
© Tramclub Basel

Die eigentliche Gründung des Busbetriebs der damaligen Basler Strassenbahnen (B.St.B.) geht auf ein Ersuchen aus dem Jahre 1925 zurück, als ein Grossrat die Kantonsregierung bat, einen Autobusdienst zwischen dem Badischen Bahnhof und Bettingen einzurichten. Schliesslich kam es am 26. Mai 1930 zur Eröffnung der beiden ersten Basler Autobuslinien mit den internen Linienbezeichnungen A und B.

Die Linie A verkehrte von Kleinhüningen via Claraplatz zu dem sich noch im Bau befindlichen Friedhof am Hörnli. Nach vielversprechendem Start schrumpften die Fahrgastzahlen aber rasch in solchem Masse, dass das Teilstück Kleinhüningen–Claraplatz nach der Eröffnung der Strassenbahnlinie 1 über die Dreirosenbrücke Ende 1934 eingestellt werden musste.

1941 wurde die Linie A elektrifiziert und mit Trolleybussen betrieben. Aus kriegsbedingtem Mangel an Betriebsstoffen musste der Endpunkt schon 1939 zur Solitude zurückgenommen werden.

Linienführung

1930 bis 1931: Kleinhüningen–Brombacherstrasse–Claraplatz–Friedhof am Hörnli

1931 bis 1934: [Kleinhüningen–] Brombacherstrasse–Claraplatz–Friedhof am Hörnli

1934 bis 1939: Claraplatz– Friedhof am Hörnli

1939 bis 1941: Claraplatz–Solitude (Tinguely Museum)

→ ab 1941: Trolleybuslinie A