Viel hätte nicht gefehlt und der Wagen 13 der Birseckbahn wäre mit der Liniennummer 13 nach Pratteln vorgestossen, wie anlässlich dieser Extrafahrt am 25. Oktober 1992 (bei der Lachmatt).
© Dominik Madörin, CH-Ettingen (Bild-Nr. 91.115)

In den Jahren unmittelbar vor und nach der Gründung der Birseckbahn AG (BEB) existierten in der Region noch weitere, von verschiedenen Kreisen ausgearbeitete Bahnprojekte, welche aus unterschiedlichen Gründen auch für die BEB von gewissem Interesse waren oder an welchen die Bahn sogar aktiv mitarbeitete. In weit fortgeschrittenem Stadium befand sich beispielsweise das Projekt für den Bau einer neuen Strecke von der Neuen Welt in Münchenstein über Muttenz nach Pratteln. Die Birseckbahn reichte 1906 und 1909 gar entsprechende Konzessionsgesuche ein. In Zusammenarbeit mit den Basler Strassenbahnen (B.St.B.). erstellte Fahrplanentwürfe für die neue Linie, welcher die Nummer 13 zugewiesen werden sollte, geben einen Anhaltspunkt, wie nah das Projekt vor der Ausführung stand. Wie es dazu kam, dass die Tramlinie von Basel nach Pratteln schliesslich als Strecke der Basellandschaftlichen Ueberlandbahn AG (BUeB) realisiert und von B.St.B.-Wagen mit den Liniennummern 12 und 14 befahren worden ist, stellt ein überaus spannendendes, nahezu buchfüllendes Kapitel in der Geschichte des Basler Nahverkehrs dar und kann an dieser Stelle nicht weiter beleuchtet werden.

Über die Gründe, weshalb die Liniennummer 13 in späteren Jahren nicht für andere, neu eingeführte Linie Verwendung fand, kann nur spekuliert werden. Jedenfalls ist nicht belegt, dass dies im Zusammenhang mit dem Ruf der Dreizehn, eine Unglückszahl zu sein, steht.

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