Der Aeschenplatz im Juli 1961 – ein lebendiger Verkehrsknotenpunkt mit regem Trambetrieb! Nur wenige Wochen bevor diese Aufnahme entstand, hatte Annemie Dumis ihre Ausbildung zur Billeteuse bei den Basler Verkehrs-Betriebe aufgenommen. Sicher sitzt sie nun gerade in der Billeteurkabine des Grossraum-Motorwagens der Linie 3 oder zwängt sich mit umgehängter Tasche und Coupierzange in der Hand durch den vollen B2 1155 des 14ers…
© Sammlung Dominik Madörin, CH-Ettingen (Bild-Nr. 1.2094)

Schon vor längerer Zeit schrieb eine pensionierte Billeteuse der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) unter dem Pseudonym Annemie Dumis ihre Memoiren nieder. Ihre Texte lassen eine Epoche wiederaufleben, die noch gar nicht so lange zurückliegt und doch eine ganz andere war.

In liebevoll-vergnüglichem, anekdotischem Ton schildert die Autorin den Alltag einer Billeteuse bei den BVB. Es sind warmherzige, farbige und überaus lebendige Erinnerungen, die sich mühelos in einem Zug lesen lassen. Fast unmerklich findet man sich auf dem Billeteursitz eines Grossraum-Anhängers wieder oder steht auf der Plattform eines «St. Gallers» auf der Linie 18.

Gerade dieses Eintauchen in den damaligen Alltag macht die Texte so besonders – stille Zeitzeugen einer verschwundenen Welt, die in diesen Erinnerungen weiterlebt.

Erste Erfahrungen

Anhänger-Problematiken

Flotter Dreier und verflixter Sechser

Die lieben Kollegen

Zuletzt aktualisiert am 9. Mai 2026 von Dominik Madörin