1905

Dreispitz: Tram gegen Bahn

1905 kam es beim Dreispitz zu einem Zusammenstoss eines Birseckbahn-Zuges mit einem Materialzug der Bundesbahnen.

1917

Arlesheim: Tram gegen Tram

1917 ereigneten gleich zwei schwere Vorfälle. Ein Todesopfer war zu beklagen, als bei einem Rangiermanöver ein Fuhrwerk gegen eine Wand gedrückt wurde.

Am 29. Dezember prallten beim Hirsland zwei Motorwagen frontal aufeinander, da eine Kreuzung nicht abgewartet wurde. Es waren drei Schwerverletzte zu beklagen. Die Instandstellungsarbeiten am Rollmaterial zogen sich monatelang hin.

1920

Dreispitz: Person überfahren

In einer Nacht wurde beim Depot Dreispitz eine auf den Schienen liegende Person überfahren und tödlich verletzt.

1922

Tram gegen Lastwagen

Der Jahresbericht verzeichnet erstmals zwei Zusammenstösse mit Lastwagen, die jedoch nur Sachschaden mit sich brachten.

In den Zwanzigerjahren kam es immer öfter zu Kollisionen mit unvorsichtigen Automobilisten und Lastwagenfahrern.

1932

Tram gegen Tram

Zwei Züge stiessen zusammen, weil ein Wagenführer eine vorgeschriebene Kreuzung nicht abgewartet hatte.

1933

Tram entgleist

Ein zweiachsiger BEB-Motorwagen entgleiste, weil sich ein Radstern von der Achswelle löste.

06.02.1939

Aeschenplatz: Kollision und Entgleisung

Nach einem Auffahrunfall zweier BEB-Züge auf dem Aeschenplatz sollte ein defekter Wagen zur Seite gestellt weden. Bei diesem Manöver kam es zu einer Entgleisung.

19.03.1941

Wolfgottesacker: Tram gegen Tram

Um 13:48 Uhr erwischte der stadtauswärts fahrende Zug der Linie 11, bestehend aus dem Ce 4/4 450 «Dante Schuggi» + C4 451 fälschlicherweise das abzweigende, ins Depot Dreispitz führende statt das in Richtung Dreispitz führende Gleis. Der mit relativ hoher Geschwindigkeit entgegenkommende, stadtwärts fahrende Eilzug der Birseckbahn (Ce 2/3 3 + C3 23) prallte frontal in den schweren B.St.B.-Motorwagen. Dieser bohrte sich zwei Meter in den gelben Wagen hinein. Der Unfall kostete einem Banklehrling aus Dornach, der sich auf der vorderen Plattform des Birseckbahnzuges aufhielt, das Leben. Vier Personen wurden schwer verletzt, gegen 40 leicht.

Der BEB-Motorwagen erlitt Totalschaden. Auch die Front der «Dante Schuggi» wurde eingedrückt, konnte aber repariert werden. Die gesamte Schadensumme betrug gegen 25’000 Franken.

31.12.1955

Münchenstein: Fahrdraht geschmolzen

Nicht restlos geklärt werden konnte, weshalb nach der Abfahrt eines Zuges bei der Hofmatt der Fahrdraht durchschmolz. Dabei entstand ein Dauerkurzschluss, weil die Enden auf die Schienen hingen. Unglücklicherweise verfing sich der herabhängende Fahrdraht zudem im Pantographen eines Gegenkurses und beschädigte diesen. Zur Reparatur musste der Strom längere Zeit abgestellt werden. Die BVB sprangen in dieser Silvesternacht mit zwei Autobussen ein.

Am 5. Januar 1956 verfing sich nochmals ein Stromabnehmer an der provisorisch reparierten Stelle, wodurch die Strecke während Stunden nur eingleisig befahren werden konnte.

12.1961

Fahrdraht vereist

Eine ungewöhnliche Vereisung des Fahrdrahtes führte zu einem dreistündigen Betriebsunterbruch. Im Folgejahr behinderten starke Schneefälle den Bahnbetrieb.

21.11.1966

Arlesheim Baslerstrasse/Birseckstrasse: Tram gegen Lastenzug

Um 13:55 Uhr übersah ein abbiegender Lastenzug aus Lörrach (DE) im Bereich einer unübersichtlichen Baustelle den von Arlesheim nahenden BEB-Zug, geführt von einem Dreiachs-Motorwagen. Dieser krachte zwischen Lastwagen und Anhänger. Der Be 2/3 wurde im Frontbereich stark beschädigt, konnte jedoch wieder repariert werden. Der Wagenführer und ein Fahrgast wurden schwer verletzt.

22.05.1969

Stollenrain–Hirsland: Tram gegen Tram

In einer unübersichtlichen Kurve der Einspurstrecke prallten die beiden Birseckbahn-Motorwagen Be 2/3 2 und Be 2/4 12 frontal ineinander. Der bergwärts fahrende, unfallverursachende Zug mit dem Wagen 12 an der Spitze konnte zwar noch anhalten. Dies gelang dem abwärts fahrenden Wagen 2 nicht mehr. Der Be 2/3 2 wurde nicht mehr instand gesetzt und ausgemustert.