Magirus-Deutz 200 D16 A Nr. 708
Im Jahre 1967 ging bei den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) ein Stück Tramromantik zu Ende, als die unhandlichen, schienengebundenen und seit Jahren veralteten Werkzeug-Hilfsmotorwagen Xe 2/2 2000–2002 ausgemustert wurden. Für Hilfeleistungen bei Unfällen, Entgleisungen oder grösseren Fahrzeugdefekten beschafften die Verkehrsbetriebe einen neuen Hilfswagen auf Basis eines schweren Lastwagens. Unter Berücksichtigung der zahlreichen Strassenbahn-Überlandstrecken entschloss man sich für ein Fahrzeug mit Allradantrieb.
ZAGRO E-MAXI M Nr. 2400
Für Rangieraufgaben im Industriezentrum Klybeck beschafften die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) im Jahre 2019 ein batterie-elektrisches Zweiweg-Rangiergerät vom Typ E-MAXI M des deutschen Herstellers ZAGRO Bahn- und Baumaschinen GmbH in DE-Bad Rappenau-Grombach. Der ZAGRO E-MAXI M mit der BVB-internen Betriebsnummer 2400 konnte ungebremste Anhängelasten von bis zu 200 Tonnen bewegen.
X 202
Als Ersatz für den alten Hilfswagen X 202 richtete die Werkstätte der Birsigthalbahn AG (BTB) im Jahre 1968 den nicht mehr benötigten, gedeckten Güterwagen K 136 entsprechend her. Die baulichen Anpassungen am neuen X 202 dürften allerdings nicht sehr umfangreich gewesen.
Rollmaterialbestand
Abgestellte Fahrzeuge der Birseckbahn A […]
Rollmaterialbestand
Abgestellte Fahrzeuge und ein Richtung […]
Die Simplex-Drehgestelle von BBC
Die Tatsache, dass bei Strassenbahnwagen während Jahrzehnten immer wieder beinahe dieselben Konstruktionsprinzipien für den mechanischen Teil Anwendung gefunden hatten und die meisten Wagen kein überragendes Fahrverhalten aufwiesen, veranlasste die Firma Brown, Boveri & Cie. (BBC) mit Sitz in Baden (Schweiz) zu Beginn der Dreissigerjahre, die Entwicklung neuartiger Laufwerke in Angriff zu nehmen.
Grove GMK 2035 Nr. 2830
Nach 22 Jahren hartem Einsatz hatte der alte Mobilkran der Bauabteilung der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) ausgedient und musste ersetzt werden. Ein Evaluations-Prozess innerhalb der BVB ergab, dass mit dem Modell GMK 2035 des Herstelllers Grove sämtliche Bedürfnisse der Bauabteilung abgedeckt werden konnten. Der neue Kran stand ab April 2002 im Einsatz.
Oberaargau–Jura-Bahnen
Die Oberaargau–Jura-Bahnen (OJB) entstanden per 1. Januar 1958 aus der Fusion der Langenthal–Jura-Bahn (LJB) und der Langenthal–Melchnau-Bahn (LMB). Die LJB eröffnete am 26. Oktober 1907 ihre 15,1 Kilometer lange, mehrheitlich im Kanton Bern gelegene Bahnstrecke von Langenthal über Niederbipp nach Oensingen (Schulhaus) im Kanton Solothurn. Langenthal wurde zehn Jahre später, am 6. Oktober 1917, auch zum Ausgangspunkt der LMB. Da die OJB in den Sechzigerjahren mit einer drastischen Verkehrszunahme rechneten, wurden von der Birsigthalbahn AG (BTB) drei Anhängewagen übernommen.
Autelca B-8020 und B-8021
Um rund die Hälfte der dreistufigen Billettausgabe- und Entwertungsautomaten SADAMEL / Autelca BE 1-3 bzw. BEM aus den Jahren 1968 bis 1971 ersetzen zu können, leiteten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) Mitte der Achtzigerjahre die Beschaffung neuer Geräte ein. Dies geschah, obwohl nach der Einführung des Umweltschutz-Abonnements per 1. Februar 1984 bereits ein Rückgang der Einnahmen aus dem Bartarif festgestellt werden konnte.
Ganzwerbewagen Motorwagen Bahn BLT
Strassenbahn-Motorwagen mit Ganzwerbung sind bei der Baselland Transport AG (BLT) erst seit der Jahrtausendwende üblich.
C 282–293
Um einen Mangel an geschlossenen Anhängewagen zu mildern, bauten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) ab 1921 in ihrer eigenen Werkstätte zwölf offene Sommer-Anhänger in geschlossene Fahrzeuge mit Mitteleinstieg um. Das Parlament bewilligte am 12. Januar 1922 für den Umbau der elf C 282–292 einen Betrag in Höhe von 192’000 Franken, dies, nachdem im Jahre 1921 der Umbau eines Musterwagens (C 293) noch auf Fr. 21’000.– zu stehen kam.
Autelca BE-40/RS
Für den geplanten TARIFVERBUND BASEL war die Entwicklung eines neuen Tarifsystems erforderlich. Allerdings waren keine Billettautomaten vorhanden, welche Fahrausweise mit mehr als nur drei Tarifstufen ausgeben konnten. Anstelle eines Umbaus alter dreistufiger Geräte wurden an fünfzig Haltestellen neue, verbundtaugliche Automaten für Reisen ins Umland aufgestellt. Lediglich die Firma Autelca AG aus Gümligen verfügte über ein Gerät, welches mit geringen Anpassungen für die Region Basel geeignet war.
Autobuslinie 110
Rund drei Kilometer sind es vom Bahnhof Läufelfingen hinauf nach Bad Ramsach am Wisenberg. Und weitere drei Kilometer geht es über Häfelfingen wieder hinunter nach Rümlingen. Ziemlich genau auf halber Strecke liegt das geschichtsträchtige Kurhotel Bad Ramsach mit seinen eigenen Heilquellen. Vom 15. Dezember 2019 an wurde die Anbindung des Hotels an den öffentlichen Verkehr durch die neu eingeführte BLT-Linie 110 sichergestellt.
Autobuslinie 108
Als zwei der letzten Baselbieter Gemeinden ohne direkte Bedienung durch ein öffentliches Verkehrsmittel gelangten im Jahre 1979 Känerkinden und Wittinsburg an den Kanton. Sie wünschten die Einrichtung einer Buslinie über Buckten, Diepflingen und Thürnen zum Bezirkshauptort Sissach. Die kantonale Baudirektion, die mit der Prüfung des Begehrens beauftragt worden war, erkannte rasch, dass mit einer solchen Verbindung ein unerwünschter Parallelbetrieb zur Bahnlinie Sissach–Läufelfingen–Olten («Läufelfingerli») entstand und untersuchte deshalb alternative Lösungen.
Autobuslinie 109
Am 15. Oktober 1990 konnte die Baselland Transport AG (BLT) zwei neue Autobuslinien eröffnen. Neben der Linie 62 in Allschwil handelte es sich um die kurze Linie 109 im oberen Kantonsteil. Sie führte von Rümlingen Dorf nach Häfelfingen. Die seinerzeit nicht einmal 250 Einwohner zählende Gemeinde wurde so als letzte des Kantons Basel-Landschaft an den öffentlichen Verkehr angeschlossen.
Autobuslinie 56
Verbesserungen des Bahnangebots auf der Strecke Basel–Delsberg per Ende 2025 lösten eine Neuausrichtung und einen Ausbau des Busangebots im Raum Birsstadt Süd aus. Damit sollten die Anschlüsse zwischen Bahn und Bus weiterhin gewährleistet und neue Entwicklungsgebiete optimal miteinander vernetzt sowie an die Bahn angebunden werden. Ein Teil dieser Massnahmen war eine neue, von der Baselland Transport AG (BLT) betriebene Autobuslinie mit der Nummer 56.
Autobuslinie 49
Ihre grosse Linienlänge machte die von der Baselland Transport AG (BLT) betriebene Autobuslinie 64 (Dornach Bahnhof–Bachgraben) zunehmend anfällig für Verspätungen. Mit dem Ende 2025 in Kraft getretenen Fahrplan 2026 wurde sie daher aufgeteilt. Eine zweite, neu eingeführte Autobuslinie mit der Liniennummer 49 übernahm den Abschnitt Oberwil Gymnasium–Bachgraben.
Xe 2/2 2016
Im Jahr 1967 entstand ein besonderes Fahrzeug, indem der lediglich 2’100 Millimeter breite Wagenkasten des Be 2/2 145 (ehemals Ce 2/2 160) auf das mit Druckluftbremse ausgerüstete Untergestell des etwas jüngeren Be 2/2 172 gesetzt wurde. Nach lediglich kurzer Zeit im Einsatz für die Fahrgastbeförderung ersetzte der «neue» Be 2/2 172 ab November 1969 in der Werkstätte Klybeck den dort stationierten Rangier-Motorwagen Xe 2/2 2016 (ex Be 2/2 142).
Xe 2/2 2018, 2019
In den Depots der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) waren noch lange Zeit regelmässig Tramzüge aufzulösen oder neu zu bilden sowie Anhänger umzustellen. Für solche Rangieraufgaben oder für Überführungen von Anhängewagen zwischen den Depots standen spezielle Rangier-Motorwagen zur Verfügung. Dabei handelte es sich um aus dem Fahrgastbetrieb zurückgezogene Personen-Motorwagen, die lediglich in geringem Masse an die neuen Aufgaben angepasst worden waren. Um ältere, zunehmend störungsanfällige Rangierwagen ablösen zu können, baute die Hauptwerkstätte der BVB zu Beginn der Siebzigerjahre wiederum einige zweiachsige Motorwagen entsprechend um, darunter die Be 2/2 156 und 170.






















