Birsigthalbahn

Chevrolet 6702 Nr. 1

Der auf der einzigen Autobuslinie der Birsigthalbahn AG (BTB) eingesetzte kleine Mercedes-Bus genügte den betrieblichen Anforderungen inzwischen nicht mehr und musste nach dem Zweiten Weltkrieg ersetzt werden. Für seinen Nachfolger fiel die Wahl auf ein aus den USA importiertes Fahrgestell von Chevrolet, auf das die Sissacher Karosseriebaufirma E. Frech-Hoch AG (FHS) einen zweckmässigen Aufbau setzte.

Der Heuwaage-Bahnhof

Nur wenigen dürfte bekannt sein, dass das «Glettyseli» (Bügeleisen), wie die Birsigthalbahn (BTB) mit ihrem damals rauchenden Tramwaylokomotiven von boshaften Mäulern getauft worden ist, einst von der Heuwaage weiter durch die «Torsteinen» bis zum Vierlindenbrunnen, bei der Abzweigung des Klosterberges von der Steinentorstrasse, gefahren ist. Als die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) 1899 mit dem Bau einer neuen Strecke vom Barfüsserplatz in Richtung Allschwil begannen (grüne Linie), mussten die Gleise der BTB in der Steinentorstrasse weichen und die Endstation zur Heuwaage zurückverlegt werden.

Bt 21–27

Anlässlich der Modernisierung des BTB-Rollmaterials und für die Bildung von die Betriebsabwicklung stark vereinfachenden Pendelzügen wurden 1966 auch sieben Steuerwagen Bt 21 bis 27 beschafft. Diese standen jedoch lediglich sechs neuen Triebwagen ABe 4/4 11 bis 16 gegenüber. Der zusätzliche Steuerwagen wurde ab 1977 für einen Pendelzug mit den entsprechend angepassten Be 4/4 der Serie 8 bis 9 aus dem Jahre 1951 benötigt.

C4 31–34

Die Strecken der 1913 eröffneten Elektrischen Strassenbahnen Zug (ESZ) führten einerseits von Zug über Baar nach Thalacker und andererseits von Zug nach Nidfurren und von dort nach Menzingen oder Oberägeri. 1951 gingen die ESZ in den neu gegründeten Zugerland Verkehrsbetrieben (ZVB) auf. Diese hoben den Bahnbetrieb 1953 teilweise und 1955 komplett auf. Fortan kamen Autobusse zum Einsatz.

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