Bei frühen Eisenbahn- und Strasenbahnwagen bestand der Aufbau aus dem eigentlichen Wagenkasten, an welchen sich die Plattformen anschlossen. Diese waren zwar meist überdacht, besassen jedoch keine Verglasung (= offene Plattformen). Die Plattform konnte auch in der Fahrzeugmitte angeordnet sein – entweder zusätzlich zu den Plattformen an den Wagenenden oder als einzige Plattform des Fahrzeugs.

Die Plattformen dienten in erster Linie als Zugang zu dem Fahrgastabteil, ferner dem Transport von einzelnen stehenden Fahrgästen. Bei Strassenbahn-Motorwagen befand sich der Arbeitsplatz des Wagenführers auf der vorderen Plattform und somit auch die Fahrschalter sowie weitere für die Bedienung des Wagens erforderliche Armaturen.

Im Laufe der Zeit wurden die Plattformen rundum geschlossen, mit seitlichen Türen versehen und ggf. beheizt. Sie waren aber weiterhin durch Trennwände mit Türen und oft auch durch Stufen vom Fahrgastabteil getrennt. Erst mit den Grossraumwagen verschmolzen die Plattformen vollends mit dem Wagenkasten zu einer Einheit.

Speziell in Basel wurden Plattformen zwischenzeitlich auch als «Perrons» bezeichnet.

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