Autobuslinien 32 und 32A
Bereits seit 1930 wird die hoch gelegene Basler Landgemeinde Bettingen mit einer Autobuslinie erschlossen, welche bis 1948 intern als Linie B geführt wurde. Seither schildern die Busse die Liniennummer 32.
Bereits seit 1930 wird die hoch gelegene Basler Landgemeinde Bettingen mit einer Autobuslinie erschlossen, welche bis 1948 intern als Linie B geführt wurde. Seither schildern die Busse die Liniennummer 32.
Als letzte der drei Basler Trolleybuslinien 31, 33 und 34 stellten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) am 30. Juni 2008 den bereits seit Jahrzehnten vom Claraplatz via Friedhof am Hörnli zur Habermatten zirkulierenden 31er auf Betrieb mit Autobussen um. Anlass dazu bildete – neben dem Grundsatzentscheid für eine Abkehr vom Trolleybusbetrieb – die wenig später erfolgte Verknüpfung der Linie 31 mit der Linie 38.
Die im Jahre 2001 eingeführte Autobuslinie 30 hatte mehrere Zwecke zu erfüllen. Einerseits sollte wieder eine schnelle Direktverbindung vom Bahnhof SBB zu den Universitäts- und Spitalstandorten geschaffen werden. Seit dem Wegfall des westlichen Segments der einstigen Strassenbahn-Ringlinie 2 fehlte eine solche und die 1966 als Ersatz geschaffene Tangentiallinie 33 konnte eine derartige Aufgabe nie erfüllen.
Gleisbauarbeiten in der Bruderholzstrasse, in der Wolfschlucht sowie in der äusseren Gundeldingerstrasse verhinderten im Sommer 2021 die Erschliessung des Bruderholzquartiers durch die Strassenbahnlinien 15 und 16. Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) richteten die Ersatzbuslinie 15 (Bahnhofeingang Gundeldingen–Wolfschlucht–Bruderholz) und 16 (Heiliggeistkirche–Jakobsberg) ein. Eine dritte Ersatzbuslinie erhielt die Nummer 26, womit diese Linienbezeichnung erstmals seit rund vierzig Jahren wieder Verwendung fand.
Bauarbeiten an der Stadtautobahn «Nordtangente» erforderten während längerer Zeit die Einstellung des Abschnitts Messeplatz–Dreirosenbrücke der Strassenbahnlinie 1. Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) richteten während dieser Zeit eine Ersatzbuslinie 1A ein.
Über keine andere Basler Autobuslinie ist so wenig bekannt wie über die nur kurze Zeit existierende Linie D. Wie bereits an anderer Stelle erläutert erschwerte der Mangel an Betriebsstoffen während des Zweiten Weltkriegs den Betrieb der Buslinien erheblich. So suchten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) nach einer Möglichkeit, den wichtigen Friedhof am Hörnli mit einer kürzeren Linie als mit der vom Claraplatz ausgehenden Linie A zu erschliessen.
Im Februar 1938 – gut ein Jahr vor Kriegsausbruch – nahmen die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) ihre dritte Autobuslinie mit der internen Linienbezeichnung C in Betrieb. Sie hatte nur provisorischen Charakter und führte von der Wanderstrasse zum Schützenhaus und von dort zum Marktplatz.
Die neben der Linie A ebenfalls 1930 eröffnete Autobuslinie B stellte eine Verbindung zwischen dem Claraplatz und der Basler Landgemeinde Bettingen her. Sie wurde aufgrund einer politischen Initiative eingerichtet und von den Basler Strassenbahnen (B.St.B.) betrieben, wofür diese zuerst geeignete Fahrzeuge anzuschaffen hatten.
Am 26. Mai 1930 erfolgte die Eröffnung der beiden ersten Basler Autobuslinien mit den internen Linienbezeichnungen A und B. Die Linie A verkehrte von Kleinhüningen via Claraplatz zu dem 1930 noch nicht fertiggestellten Friedhof am Hörnli.
Die pneubereiften Vehikel der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) bzw. der späteren Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) fuhren im Gegensatz zu ihren Kollegen von der Schiene ihre Linien lange Zeit einzig mit den Endstationen bezeichnet ab. Betriebsintern sowie auf Fahrplan-Imprimaten erhielten sie die Linienbezeichnungen A, B, C und D. Am 25. Oktober 1948 wurden ihnen die Nummern ab 31 zugewiesen (später stiess der 30er hinzu).