Chronik Nahverkehr Stadt Basel
1844: Der erster Zug der «Strassburg–Basler Eisenbahn / Chemin de fer de Strasbourg à Bâle» trifft in Basel ein. Dieses Ereignis darf getrost als Beginn des öffentlichen Verkehrs gewertet werden.
1844: Der erster Zug der «Strassburg–Basler Eisenbahn / Chemin de fer de Strasbourg à Bâle» trifft in Basel ein. Dieses Ereignis darf getrost als Beginn des öffentlichen Verkehrs gewertet werden.
Die rund 175’000 Einwohner zählende Stadt Basel (Stand Ende 2023), in der nordwestlichen Ecke der Schweiz am Rheinknie gelegen, besitzt seit 1895 einen meterspurigen, elektrischen Strassenbahnbetrieb. Heute verfügt die Metropolitanregion mit rund 800'000 Einwohnern im Dreiländereck Schweiz/Deutschland/Frankreich über ein leistungsfähiges Nahverkehrssystem, bei welchem im Basler Stadtbereich rund 80 Prozent der Fahrgäste mit dem Tram befördert werden.
om 11. Juli 1881 an verkehrte in der seinerzeit rund 65’000 Einwohner zählenden Stadt Basel als Vorläufer der späteren elektrischen Strassenbahn ein Pferde-Omnibus, auch «Tram-Omnibus» oder im Volksmund liebevoll, aber eigentlich falsch «Rösslitram» genannt. Das «Rösslitram» fuhr vom Bahnhof der Grossherzoglich Badischen Staatseisenbahn über die Mittlere Brücke und durch die Innenstadt zum Centralbahnhof.
Im Februar 2020 stiess ein zweiter Fahrschulwagen mit der Betriebsnummer 8001 zur Flotte der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB). Wie beim Wagen 8000 handelt es sich um einen gebrauchten Reisebus des niederländischen Herstellers VDL Bus & Coach mit unbekannten Vorbesitzern.
Verschiedene Grossbaustellen im Sommerhalbjahr 2019 (Centralbahnplatz, St. Alban-Graben, Dorenbachviadukt usw.) erforderten bei einzelnen Tramlinien der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) vorübergehend einen (Teil-)Ersatzbetrieb mit Gelenk-Autobussen. Den zusätzlichen Fahrzeugbedarf konnten die BVB zwar mit dem eigenen Fahrzeugpark abdecken. Für ausserordentliche Ereignisse wären jedoch keine Fahrzeuge mehr verfügbar gewesen, so dass vier zusätzliche Gelenkbusse eingemietet werden mussten.
Nach einem sechswöchigen Pilotbetrieb mit einem batteriebetriebenen Normbus des niederländischen Herstellers VDL im Oktober 2018 begann wenige Wochen später die zweite Phase des Elektrobus-Testbetriebs der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB). Am 8. Februar 2019 fiel der Startschuss für den Linienbetrieb des ersten batteriebetriebenen Gelenkbusses sowohl der BVB als auch der Schweiz.
Die fünf Kleinbusse Nrn. 861–865 der Firma Auwärter – vorwiegend in Riehen auf den Quartiererschliessungs-Linien 35 und 45 eingesetzt – hatten das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und mussten 2018 ersetzt werden. In diesem Zusammenhang prüfte die Gemeinde Riehen zusammen mit den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) die Beschaffung von Elektrokleinbussen.
Auf ihrer Suche nach betriebstauglichen Bussen mit alternativen Antriebstechnologien für die Umsetzung des Konzepts «Bussystem 2027» 1) erprobten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) im Herbst 2018 einen Elektrobus des niederländischen Herstellers VDL.
Als Ersatz für den alten Fahrschulwagen Nr. 800 beschafften die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) Mitte 2018 einen gebrauchten Reisebus von einem unbekannten Vorbesitzer.
Im Mai 2013 leiteten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) im Busbereich eine grosse Neubeschaffung in die Wege. Es galt, die in den Jahren 1999 bis 2001 beschafften MAN-Gelenkbusse 751–788 abzulösen, ebenso die im gleichen Zeitraum in Betrieb genommenen MAN-Normbusse 821–828. Desweiteren standen nach wie vor die als Übergangslösung gebraucht erworbenen MB O 405 GN2 731–736 im Einsatz, welche den Anforderungen längst nicht mehr entsprachen und für welche die Ersatzteilversorgung je länger je mehr Schwierigkeiten bereitete.
Bis 2027 sollte die gesamte Busflotte der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) sukzessive auf alternative Antriebstechnologien umgestellt werden. Zudem mussten die auf den Kleinbuslinien 35/45 im Ortsverkehr Riehen und im Sonntags- und Spätverkehr auf der Linie 34 zwischen Habermatten und Riehen Bahnhof eingesetzten Auwärter CITYSTAR 861–865 bis 2017 ersetzt werden. Aus diesen Gründen testeten die BVB ab dem 1. April 2015 während gut acht Wochen den Einsatz von Kleinbussen mit Elektroantrieb.
Bis 2027 sollte die gesamte Busflotte der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) sukzessive auf alternative Antriebstechnologien umgestellt werden. Zudem mussten die auf den Kleinbuslinien 35/45 im Ortsverkehr Riehen und im Sonntags- und Spätverkehr auf der Linie 34 zwischen Habermatten und Riehen Bahnhof eingesetzten Auwärter CITYSTAR 861–865 bis 2017 ersetzt werden. Aus diesen Gründen testeten die BVB ab dem 1. April 2015 während gut acht Wochen den Einsatz von Kleinbussen mit Elektroantrieb.
Speziell für den Tram-Ersatzbetrieb während zwei umfangreichen und lange dauernden Gleisbaustellen im Sommer 2012 (Schänzli–Freidorf und Bettingerstrasse–Riehen Dorf) suchten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) auf dem Gebrauchtfahrzeugmarkt nach günstigen Gelenk-Autobussen, da der Bedarf an zusätzlichen Bussen mit der eigenen Flotte nicht abgedeckt werden konnte.
Im Rahmen einer anstehenden Busneubeschaffung (2014 sollten ein Grossteil der MAN NG 353/A23 751–788 ersetzt werden) testeten die Basler Verkehrs-Betriebe zusammen mit weiteren sechs Transportunternehmungen aus der Schweiz einen Hybridbus des Typs Hess BGH-N2C SwissHybrid. Wie bereits der im Frühjahr 2011 getestete MB O 530 G DH Citaro II Nr. 737 wurde der Wagen vorübergehend in den BVB-Fahrzeugbestand aufgenommen und mit einer Betriebsnummer (738) versehen.
Im Rahmen einer anstehenden Busneubeschaffung (2014 sollten ein Grossteil der MAN NG 353/A23 751–788 ersetzt werden) testeten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) vom 2. Mai bis am 8. Juli 2011 einen Hybridbus des Typs Mercedes-Benz O 530 G DH Citaro FL. Entgegen anderen Vorführ- oder Versuchsfahrzeugen der BVB wurde dieses Fahrzeug mit der Betriebsnummer 737 in den BVB-Fahrzeugbestand eingereiht.
Insbesondere als Fahrschulwagen, aber auch als Spitzenverkehrsfahrzeug beispielsweise für Park&Ride-Verkehre sowie für Ausflugsfahrten beschafften die Basler Verkehrs-Betreibe (BVB) im Herbst 2010 erneut einen gebrauchten Niederflurbus des Modells Citaro C1 von Mercedes-Benz.
In der zweiten Jahreshälfte 2009 standen bei den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) zwei Aushilfsfahrzeuge im Einsatz, da sich infolge umfangreicher Nacharbeiten an den 2008 beschafften Gasbussen Nrn. 701 bis 720 bzw. 801 bis 810 vorübergehend ein Fahrzeugunterbestand ergab.
Als Ersatz für die am Ende ihrer Lebensdauer angelangten Kleinbusse der ersten Generation (VW/kutsenits 851–856) bestellten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) im Jahre 2008 fünf neue Fahrzeuge. Der Auftrag ging an die Auwärter GmbH, der Nachfolgegesellschaft der traditionsreichen, jedoch 2005 insolventen Ernst Auwärter Karosserie- und Fahrzeugbau KG in DE-Steinenbronn.
Zehn neue, zweiachsige Niederflur-Autobusse für den Betrieb mit einem Gemisch aus Erd- und Biogas kamen ab Mitte 2008 zur Auslieferung. Damit konnten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) die mit Gas betriebenen Autobusse der ersten Generation von 1995–96 (Nrn. 801–812) ablösen.
Der «Volksentscheid» vom 17. Juni 2007 für die Abschaffung des Trolleybusbetriebes war für die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) gleichzeitig ein «Ja » für die Beschaffung von weiteren Autobussen. Aufgrund der Möglichkeit, aus organischen Abfällen lokal produziertes Biogas nutzen zu können, stand die Beschaffung von gasbetriebenen Fahrzeugen wieder im Vordergrund.