Basler Verkehrs-Betriebe

Lysbüchel–Hüningen/Huningue

Zur gleichen Zeit wie Sankt Ludwig begehrte auch die einstige Festungsstadt Hüningen Anschluss ans Basler Strassenbahnnetz. Obwohl sich in der kleineren Nachbargemeinde Sankt Ludwigs um die Jahrhundertwende einige grössere Industriebetriebe ansiedelten, welche regen Verkehr mit Basel generierten, der Ort ein beliebtes Ausflugsziel der Stadtbevölkerung war und Hüninger sowie Hüningerinnen gerne allerlei Anlässe in Basel besuchten, liess das Tram aber etwas länger auf sich warten. Erst zu Beginn des Jahres 1909 lag der Beschluss des Basler Regierungsrats für den Bau der Strecke nach Hüningen vor.

2023-02-28T12:03:51+01:00Von |0 Kommentare

Birsigthalbahn AG

Der Aufschwung der Industrie drängte in den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts verbesserte Verkehrsmittel für die Arbeitskräfte vom Lande auf. Ein Jurist aus Basel, Eduard Heusler, schlug daher eine Schmalspurbahn aus dem Leimental in die Stadt vor. Das Leimental – seltener Leymental, im unteren Teil auch Birsigtal genannt – erstreckt sich von den Abhängen des Jura entlang des Birsig und der Höhenzüge Blauen und Bruderholz bis zur Stadt Basel. Kaum war Anfang 1887 die Konzession aus Bern eingetroffen, begann der Bau der Bahn.

2026-04-26T11:06:41+02:00Von |0 Kommentare

Birseckbahn AG

Parallel mit dem Ausbau des Netzes im Basler Stadtbereich entstanden auch Strassenbahnstrecken in die entfernteren Vororte. Diese standen aber nicht im Eigentum der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) oder der späteren Basler Verkehrs-Betriebe (BVB). Vielmehr gründeten sich basellandschaftliche Privatbahngesellschaften. Eine davon war die Birseckbahn AG (BEB) mit Sitz in Arlesheim.

2026-04-27T14:53:51+02:00Von |0 Kommentare

Trambahngesellschaft Basel–Aesch AG

Als 1875 durch die Eröffnung der Jura-Bahn die Gemeinden des unteren Birstals mit der Stadt Basel verbunden worden waren, ahnte wohl noch niemand, dass diese Bahnverbindung den Bedürfnissen bald nicht mehr zu genügen vermochte. Hinzu kam, dass die Gemeinde Reinach von der Eisenbahn unbedient blieb, so dass von verschiedener Seite der Bau einer Tramstrecke von Basel nach Aesch angeregt wurde. 1898 bildete sich ein Aktionskomitee, welches am 30. April 1903 das Eidgenössische Post- und Eisenbahndepartement um die Erteilung einer Konzession für den Bau und Betrieb einer elektrischen Strassenbahn von Aesch über Reinach nach dem Ruchfeld ersuchte.

2025-05-12T10:08:36+02:00Von |0 Kommentare

Basellandschaftliche Ueberlandbahn AG

Bemühungen für eine Tramverbindung von Basel nach Muttenz reichen bis ins Jahr 1898 zurück. Erste Konzessionsbegehren wurden 1903 eingereicht, blieben aber erfolglos, weil die Strassenbenützung in Basel nicht geregelt werden konnte. 1906 stellte die Birseckbahn AG (BEB) das Projekt für eine Überlandbahn vor, die Muttenz von der Neuen Welt in Münchenstein her erreicht und nach Liestal weitergeführt hätte.

2024-01-15T13:33:01+01:00Von |0 Kommentare

Vom Tram-Omnibus zum FLEXITY

Die rund 175’000 Einwohner zählende Stadt Basel (Stand Ende 2023), in der nordwestlichen Ecke der Schweiz am Rheinknie gelegen, besitzt seit 1895 einen meterspurigen, elektrischen Strassenbahnbetrieb. Heute verfügt die Metropolitanregion mit rund 800'000 Einwohnern im Dreiländereck Schweiz/Deutschland/Frankreich über ein leistungsfähiges Nahverkehrssystem, bei welchem im Basler Stadtbereich rund 80 Prozent der Fahrgäste mit dem Tram befördert werden.

2026-01-24T13:22:13+01:00Von |0 Kommentare

Der Basler Tram-Omnibus

om 11. Juli 1881 an verkehrte in der seinerzeit rund 65’000 Einwohner zählenden Stadt Basel als Vorläufer der späteren elektrischen Strassenbahn ein Pferde-Omnibus, auch «Tram-Omnibus» oder im Volksmund liebevoll, aber eigentlich falsch «Rösslitram» genannt. Das «Rösslitram» fuhr vom Bahnhof der Grossherzoglich Badischen Staatseisenbahn über die Mittlere Brücke und durch die Innenstadt zum Centralbahnhof.

2026-03-12T09:49:00+01:00Von |0 Kommentare

Mercedes-Benz O 530 G(Ü) Citaro C1 Nrn. 791–794

Verschiedene Grossbaustellen im Sommerhalbjahr 2019 (Centralbahnplatz, St. Alban-Graben, Dorenbachviadukt usw.) erforderten bei einzelnen Tramlinien der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) vorübergehend einen (Teil-)Ersatzbetrieb mit Gelenk-Autobussen. Den zusätzlichen Fahrzeugbedarf konnten die BVB zwar mit dem eigenen Fahrzeugpark abdecken. Für ausserordentliche Ereignisse wären jedoch keine Fahrzeuge mehr verfügbar gewesen, so dass vier zusätzliche Gelenkbusse eingemietet werden mussten.

2026-05-25T17:54:19+02:00Von |0 Kommentare

VDL Citea SLFA-181 Electric Nr. 7100

Nach einem sechswöchigen Pilotbetrieb mit einem batteriebetriebenen Normbus des niederländischen Herstellers VDL im Oktober 2018 begann wenige Wochen später die zweite Phase des Elektrobus-Testbetriebs der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB). Am 8. Februar 2019 fiel der Startschuss für den Linienbetrieb des ersten batteriebetriebenen Gelenkbusses sowohl der BVB als auch der Schweiz.

2026-04-12T13:12:15+02:00Von |0 Kommentare

K-Bus City VIII Nrn. 8601–8605

Die fünf Kleinbusse Nrn. 861–865 der Firma Auwärter – vorwiegend in Riehen auf den Quartiererschliessungs-Linien 35 und 45 eingesetzt – hatten das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und mussten 2018 ersetzt werden. In diesem Zusammenhang prüfte die Gemeinde Riehen zusammen mit den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) die Beschaffung von Elektrokleinbussen.

2026-05-02T07:30:07+02:00Von |0 Kommentare
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