Therwil

Saurer 2 BODP Nr. 2

Zwischen 1948 und 1955 beschaffte Zürich 108 moderne Frontlenker-Autobusse, welche rasch nahezu sämtliche «Vorkriegs-Schnauzenbusse» aus der Stadt verdrängten. Viele von ihnen fanden bei anderen Verkehrsbetrieben neue Aufgaben, so auch der kleine Saurer 2 BODP Nr. 243. Er kam Ende 1951 als günstiges Occasion-Reservefahrzeug zur Birsigthalbahn AG (BTB).

2026-07-24T10:17:58+02:00Von |0 Kommentare

Chevrolet 6702 Nr. 1

Der auf der einzigen Autobuslinie der Birsigthalbahn AG (BTB) eingesetzte kleine Mercedes-Bus genügte den betrieblichen Anforderungen inzwischen nicht mehr und musste nach dem Zweiten Weltkrieg ersetzt werden. Für seinen Nachfolger fiel die Wahl auf ein aus den USA importiertes Fahrgestell von Chevrolet, auf das die Sissacher Karosseriebaufirma E. Frech-Hoch AG (FHS) einen zweckmässigen Aufbau setzte.

2026-07-23T10:01:22+02:00Von |0 Kommentare

Alfa Romeo 430A Nr. 3

1948 in Italien beschaffte Postautos der Marke Alfa Romeo waren den Belastungen in der Schweiz nicht gewachsen und schieden bereits 1955 bei der PTT wieder aus. Ein Wagen kam zur Birsigthalbahn AG (BTB) und erhielt dort die Betriebsnummer 3. Auch bei der BTB konnte das Fahrzeug die Erwartungen nur knapp erfüllten und wurde 1963 wieder verkauft.

2026-07-23T10:04:46+02:00Von |0 Kommentare

Oberaargau–Jura-Bahnen

Die Oberaargau–Jura-Bahnen (OJB) entstanden per 1. Januar 1958 aus der Fusion der Langenthal–Jura-Bahn (LJB) und der Langenthal–Melchnau-Bahn (LMB). Die LJB eröffnete am 26. Oktober 1907 ihre 15,1 Kilometer lange, mehrheitlich im Kanton Bern gelegene Bahnstrecke von Langenthal über Niederbipp nach Oensingen (Schulhaus) im Kanton Solothurn. Langenthal wurde zehn Jahre später, am 6. Oktober 1917, auch zum Ausgangspunkt der LMB. Da die OJB in den Sechzigerjahren mit einer drastischen Verkehrszunahme rechneten, wurden von der Birsigthalbahn AG (BTB) drei Anhängewagen übernommen.

2026-04-17T16:29:51+02:00Von |0 Kommentare

Der Schlussbericht

Am 2. November 2011 um 23:30 Uhr entgleiste in Münchenstein Dorf im Bereich der dortigen Wendeschlaufe ein in Richtung Dornach fahrendender Tramzug der Linie 10 mit allen 14 Achsen. Aufgrund der Schwere des Ereignisses wurde die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (SUST) aufgeboten, welche die Entgleisung untersuchte und am 9. Oktober 2012 einen entsprechenden Schlussbericht (Reg.-Nr. 1110202) vorlegte. Dieses Dokument gab nicht nur aufgrund der zahlreichen grammatikalischen und orthographischen Auffälligkeiten Anlass, etwas vertiefter betrachtet und kommentiert zu werden.

2025-01-15T09:38:42+01:00Von |0 Kommentare

Verknüpfung Linien 10 und 17

Im Zusammenhang mit der Einführung der Linie 17 der Baselland Transport AG (BLT) aus dem Leimental in das Strassenbahnnetz der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) waren verschiedene Lösungsvarianten geprüft worden. Obenaus schwang der Vorschlag, die Linie 17 mit der ebenfalls von der BLT betriebenen Vorortslinie 10 zu verknüpfen und ab Heuwaage via Steinentorstrasse–Theaterbogen–Steinenberg zum Aeschenplatz zu führen. Gleichzeitig sollte eine Entlastungslinie zum Wiesenplatz geschaffen werden.

2026-05-07T13:01:55+02:00Von |1 Kommentar

Von Blau zu Gelb in einer Nacht

Die Linie 17 (Basel–Rodersdorf) der Baselland Transport AG (BLT) – bis 1974 von der ehemaligen Birsigthalbahn AG (BTB) betrieben – wurde im wahrsten Sinne über Nacht von einer veralteten Überland-Schmalspurbahn zum leistungsfähigen Vorortstram. Zehn Jahre wurde darauf hingearbeitet, um die Linie in die Stadt einführen und so deren Attraktivität steigern zu können.

2025-05-20T14:35:36+02:00Von |0 Kommentare

Biel–Täuffelen–Ins-Bahn

Als 1901 die normalspurige Bern–Neuenburg-Bahn (BN) den Betrieb aufnahm, schien die Zeit gekommen, um beim Bundesrat die Bewilligung für eine elektrische Schmalspurbahn von Biel nach Aarberg, Ins und Erlach zu stellen, welche die Feinerschliessung des Berner Seeland übernehmen sollte. Die benötigte Energie konnte aus der Zentrale Hagneck der Bernischen Kraftwerke AG (BKW) bezogen werden. Nachdem 1908 die Konzession aus Bern eintraf, konstituierten sich 1912 die «Seeländische Lokalbahnen AG, Biel–Täuffelen–Ins».

2026-04-09T15:24:45+02:00Von |0 Kommentare

Autobuslinie 64

In dem Mitte der Siebzigerjahre von der Regionalplanungsstelle beider Basel ausgearbeiteten Buslinienkonzept für den unteren Teil des Kantons Basel-Landschaft war auch eine Querverbindungslinie von Arlesheim über Reinach und Therwil nach Biel-Benken enthalten. Die neue Autobuslinie konnte schliesslich am 15. Oktober 1978 als Teil des Ausbaukonzepts «Grünes Licht für den öffentlichen Verkehr» eröffnet werden und erhielt die Liniennummer 64.

2026-01-03T17:00:58+01:00Von |0 Kommentare

Autobuslinie 62

Die Automobilgesellschaft Birsigtal bzw. die Birsigthalbahn AG (BTB) betrieb ab 1926 eine Buslinie von Oberwil über Biel nach Benken. Ab 1951 verkehrten werktags einzelne Kurse bis zur Heuwaage in Basel. Die Birsigthalbahn AG ging per 1. Januar 1974 in der neu gegründeten Baselland Transport AG (BLT) auf, womit die BLT auch für den Betrieb der Buslinie im Leimental zuständig wurde.

2026-06-05T18:09:59+02:00Von |0 Kommentare

B 51–54, 55–56

Zu den ältesten Fahrzeugen für den Regelbetrieb, welche anlässlich der Fusion der Basler Vorortsbahnen anno 1974 von der Birsigthalbahn AG (BTB) zur Baselland Transport AG (BLT) kamen, gehörten die Anhängewagen B 51 bis 54 sowie 55 und 56. Sie wurden 1926 bzw. 1932 an die BTB geliefert und zwischen 1966 und 1970 für den Betrieb in modernen Pendelzügen mit den ABe 4/4 11 bis 16 bzw. den Bt 21 bis 27 angepasst.

2025-08-11T23:46:06+02:00Von |0 Kommentare
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