Ganzwerbewagen Motorwagen BLT
Strassenbahn-Motorwagen mit Ganzwerbung sind bei der Baselland Transport AG (BLT) erst seit der Jahrtausendwende üblich.
Strassenbahn-Motorwagen mit Ganzwerbung sind bei der Baselland Transport AG (BLT) erst seit der Jahrtausendwende üblich.
Erster kommerzieller Ganzwerbewagen der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) überhaupt, welcher im täglichen Betriebseinsatz mit Fahrgastbeförderung stand, war der Anhängewagen B 1421 «Coca Cola».
Mitte der Neunzigerjahre bestand in Basel scheinbar ein grosses Bedürfnis nach einer originellen Tramkomposition, um die Fahrgäste «in die Romantik vergangener Zeiten» zu entführen. Dank der Unterstützung durch die oberste Führung der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) und mit Zuschüssen privater Geldgeber konnte der historische Einrichtungs-Motorwagen Be 2/2 205 zusammen mit dem dreiachsigen Anhänger B3 1308 zum «Edelweiss Express» umfunktioniert werden.
Für Werbezwecke an Volksfesten, Messen, Ausstellungen und betriebsinternen Anlässen sowie als Werbeträger für die neuen Niederflur-Strassenbahnwagen FLEXITY Basel beschafften die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) im Jahre 2012 zwei Handhebel-Draisinen.
Als Ersatz für den Xe 2/2 2030 bestellten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) bei der Firma Windhoff in DE-Rheine ein neues Schienenpflegefahrzeug vom Typ SRF 60 EH. Der Abteilung BU zugeordnet erhielt es die Nummer 2330. Der Mitte 1995 in Betrieb gesetzte Wagen erhielt zu Beginn des Jahres 1997 den Namen «Suugerli».
Im Februar 1978 erlitt der alte Werkzeugmotorwagen der Fahrleitungsabteilung (Xe 2/2 2006) einen Bremsdefekt. Da zu jener Zeit genügend besser erhaltene Personen-Motorwagen vorhanden waren, die mit geringem Aufwand zu Dienst-Motorwagen umfunktioniert werden konnten und erst noch über eine Druckluftbremsanlage verfügten, verzichteten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) auf eine Reparatur des Xe 2/2 2006. Für dessen Ersatz wählte man den Be 2/2 208 aus, der somit als einziger der Serie 207–216 sein Gnadenbrot als Dienst-Motorwagen verdienen durfte.
Der bereits seit 1962 mit 7-poligen SAAS-Steckdosen für modernes Rollmaterial ausgerüstete Be 2/2 200 aus der Serie Be 2/2 193–200 wurde auf den 2. September 1968 gänzlich aus dem Personenverkehr zurückgezogen und im Frühjahr 1969 mit der neuen Bezeichnung Xe 2/2 2017 in den Dienstfahrzeugbestand eingereiht.
Die Čiernohronská železnica (dt. Schwarzgranbahn) wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als klassische Waldbahn mit bosnischer Spurweite (760 mm) errichtet. Sie erschloss das Tal des Flusses Čierny Hron (dt. Schwarzgran) sowie dessen lange Seitentäler im Slowakischen Erzgebirge (Westkarpaten).
Nachdem in der aufstrebenden Industriestadt Gotha, seinerzeit Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha, Bemühungen, eine Pferdebahn vom Bahnhof ins Stadtzentrum einzurichten, scheiterten, beschloss der Stadtrat 1893 den Bau einer elektrischen Strassenbahn. Die erste Strecke vom Gothaer Hauptbahnhof − an der Bahnstrecke von Halle nach Bebra gelegen – durch das Stadtzentrum zur Waltershäuser Straße (Ecke Cosmarstraße) konnte am 2. Mai 1894 durch den Herzog von Sachsen-Gotha eröffnet werden und war 2,7 Kilometer lang.
Als Ersatz für den störungsanfälligen Fahrleitungsmontage- und Brückeninspektionswagen Xm 2/2 2000 nahm die Baselland Transport AG (BLT) 2016 ein neues Zweiwegfahrzeug mit entsprechenden Wechselbrücken in Betrieb. Lieferant war die Firma Schörling Rail Tech GmbH (SRT) in DE-Sehnde.
Ein Mangel bei Wagenführerinstruktionen bei den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) war, dass am Rollmaterial häufig vorkommende technische Störungen und das richtige Verhalten darauf nur theoretisch erklärt werden konnten. Wenn auch während der praktischen Ausbildung auf den Wagen bei jeder Gelegenheit auf vorkommende Störungen und auf das Verhalten in solchen Situationen hingewiesen wurde, so fehlte es doch am praktischen Erleben.
Als Ersatz für den altersschwachen Werkzeug-Hilfsmotorwagen Xe 2/2 2001I des Depots Dreispitz wurde der Ce 2/2 70 entsprechend angepasst. Umgezeichnet zum neuen Xe 2/2 2001II war dieser somit der einzige seiner Serie (Ce 2/2 57–70), der nach seiner aktiven Zeit als Dienstfahrzeug weitere Verwendung fand.
Dreiachsige Motorwagen mit Lenkuntergestell wurden bereits 1926 in Zürich erprobt (Xe 2/4 913) und liefen auch anstandslos in verschiedenen anderen Städten wie etwa Wien (Typ P, Nrn. 455 und 456), Winterthur (Ce 2/3 1–5) oder Saarbrücken (Nrn. 50 und 51). In Basel tat man sich mit der Beschaffung derartiger Fahrzeuge schwerer.
Ende 2011 schrieben die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) ein Zweiweg-Reinigungsfahrzeug aus, das auch für den Einsatz auf der neuen Strassenbahnstrecke nach Weil am Rhein in der südbadischen Nachbarschaft geeignet war. Es sollte eine schnelle und gründliche Reinigung der Rillenschienen sicherstellen und den störungsanfälligen Xe 4/4 2330 ersetzen.
Noch immer besass die Baselland Transport AG (BLT) rund 25 über 40 Jahre alte Tramzüge, bestehend aus gekuppelten Gelenkwagen Be 4/8 und Be 4/6 der Serie 200, welche vorwiegend auf den Spitzenverkehrslinien E11 und 17 zum Einsatz kamen. Für die Ablösung dieser seinerzeit von Schindler Waggon AG in Pratteln erbauten Fahrzeuge publizierte der Verkehrsbetrieb im April 2020 eine öffentliche Ausschreibung. Den Zuschlag erhielt Stadler Rail AG mit einer Neuentwicklung.
Dass die Basler Strassenbahnwagen schon 1895 eine grüne Farbgebung hatten, steht ausser Zweifel. Abweichend davon waren die Sommer-Anhängewagen anfänglich «in Holzmaserung gestrichen» (vermutlich ein Gelbbraunton). Die oft gehörten Aussagen, die Farbe Grün sei rein zufällig, da die ersten Basler Tramwagen ursprünglich für die Stadt Waldenburg in Schlesien (heute polnisch Walbrzych) bestimmt gewesen seien, oder die Farbe Grün sei erst 1897 mit dem Musterwagen Ce 2/2 50 eingeführt worden, gehören ein für allemal ins Reich der Märchen und sind klar widerlegbar.
Im Jahre 1981 setzten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) einen neuen Fahrleitungsmontagewagen in Betrieb. Dieses von Schörling auf einem Fahrgestell des Typs Mercedes-Benz NG 1419 aufgebaute Fahrzeug konnte sowohl auf der Strasse als auch auf der Schiene verkehren.
Im Laufe der Zeit haben sich sowohl die Bemalung der Fahrzeuge der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) bzw. der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) als auch die auf den Wagen angebrachten Wappen und Signete stark verändert. Einzig an der grünen Grundfarbe hält man in Basel seit 1895 fest, wobei der Farbton oftmals wechselte.
Im März 1926 setzten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) einen neuen Dienst-Motorwagen mit der Bezeichnung Xe 2/2 588 in Betrieb. In den Jahren 1927 und 1931 folgte je ein baugleiches Fahrzeug nach (Xe 2/2 587 und 589). Die Vielzweckfahrzeuge waren in erster Linie bestimmt für den Transport schwerer Gegenstände und für die Traktion von Bauzügen, dienten aber auch zur Entfernung von Schienenriffeln, zum Auskratzen der Rillenschienen, für die Schneeräumung und zum Streuen von Auftausalz.
Das im Jahre 1922 von der Bauabteilung der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) beschaffte Vielzweckfahrzeug mit der Bezeichnung Xe 2/2 596 diente ausser für das Schleifen der Schienenköpfe auch zur Beseitigung von Schmutz, der sich in den Rillenschienen ansammelte, sowie zur Schneeräumung im Winter.