Basler Verkehrs-Betriebe

SADAMEL / Autelca BE 1-3

Nach dem getroffenen Grundsatzentscheid der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB), zum sogenannten integralen Einmannbetrieb, also zur vollständigen Abschaffung der Billeteure und Einführung der Selbstbedienung durch Fahrgäste mittels Billettausgabe- und Entwertungsautomaten, überzugehen beschäftigte man sich mit der Beschaffung geeigneter Geräte. Ein von den Firmen SADAMEL S.A., La Chaux-de-Fonds und Autelca AG, Gümligen vorgestellter Apparat mit eingebautem Entwerter hinterliess den besten Eindruck.

2026-04-07T20:18:25+02:00Von |0 Kommentare

Autobuslinie 27

Vom 4. August bis zum 23. November 2025 ersetzten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) in der Zeughausstrasse Tramgleise der [glossary_exclude]Linie 14[/glossary_exclude], da diese das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatten. Parallel dazu sanierte die Baselland Transport AG (BLT) die Gleisanlagen zwischen Muttenz Dorf und Lachmatt, einschliesslich der Wendeschlaufe Wartenberg. Anstelle lediglich einer Ersatzbuslinie 14 wurde der Ersatzbetrieb auf zwei Buslinien aufgeteilt.

2026-07-24T10:31:24+02:00Von |0 Kommentare

Autelca AG

Die 1948 in Gümligen bei Bern gegründete Autelca AG beschäftigte sich anfangs mit der Herstellung von Münztelefonen. Der Name der Firma leitete sich entsprechend vom Begriff «Automatische Telephon-Kassierstationen» ab. Bereits ab 1952 hielt die traditionsreiche Berner Hasler AG, die ihrerseits um 1870 aus der 1852 gegründeten Eidgenössischen Telegraphenwerkstätte hervorgegangen war, eine Mehrheitsbeteiligung an der Autelca AG.

2025-09-01T19:32:24+02:00Von |0 Kommentare

SADAMEL S.A.

Die Firma SADAMEL S.A. (Société anonyme des appareils de mesures et de laboratoire) wurde 1937 in La Chaux-de-Fonds gegründet. Im Zentrum der Uhrmacherindustrie und Mikrotechnik angesiedelt, stellte das Unternehmen zunächst mechanische und elektromechanische Präzisionsmessgeräte wie Thermowaagen oder Dilatometer (Geräte zur Messung von Längenausdehnungen) her.

2025-06-15T12:08:49+02:00Von |0 Kommentare

Billettausgabe- und Entwertungsautomaten

Die Nahverkehrsbetriebe beinahe jeder grösseren Stadt in der Schweiz entwickelten sich im Laufe der Jahre zu personalintensiven Unternehmen. Dementsprechend gross fiel der Anteil der Personalkosten an den Betriebsausgaben aus. Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) sahen sich gezwungen, Rationalisierungsmassnahmen einzuleiten. Diese umfassten in erster Linie den Übergang zum intergralen Einmannbetrieb, also der vollständigen Abschaffung der Billeteure verbunden mit der Einführung der Selbstbedienung für Fahrgäste mittels Billettausgabe- und Entwertungsautomaten.

2026-05-20T09:16:34+02:00Von |0 Kommentare

Der Billeteur

«Billje gfelligscht!», schlicht «Gfelligscht», schnodderig «Billgscht!» oder pseudo-hochdeutsch «Billiett gefellig!». So tönte es jeweils durch den Wagen. Nur nicht mehr ganz junge Leute werden ihn noch verschwommen in Erinnerung haben: den Billeteur! Von 1895 bis 1970 war dieser in den grünen Drämmli, aber auch in den Auto- und Trolleybussen der [glossary_exclude]Basler Strassenbahnen[/glossary_exclude] (B.St.B.) bzw. den nachmaligen Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) präsent und kam stets pflichtbewusst seinen Aufgaben nach.

2026-06-22T09:31:26+02:00Von |0 Kommentare

Der Schlussbericht

Am 2. November 2011 um 23:30 Uhr entgleiste in Münchenstein Dorf im Bereich der dortigen Wendeschlaufe ein in Richtung Dornach fahrendender Tramzug der Linie 10 mit allen 14 Achsen. Aufgrund der Schwere des Ereignisses wurde die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (SUST) aufgeboten, welche die Entgleisung untersuchte und am 9. Oktober 2012 einen entsprechenden Schlussbericht (Reg.-Nr. 1110202) vorlegte. Dieses Dokument gab nicht nur aufgrund der zahlreichen grammatikalischen und orthographischen Auffälligkeiten Anlass, etwas vertiefter betrachtet und kommentiert zu werden.

2025-01-15T09:38:42+01:00Von |0 Kommentare

Restaurierung Ce 4/4 400

Nach seinem Ausscheiden aus dem Fahrzeugbestand der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) wurde der schwere Vierachs-Motorwagen Be 4/4 400 «Dante Schuggi» Ende 1972 dem Tramclub Basel (TCB) als Geschenk überlassen. Das legendäre Fahrzeuge sollte einmal Prunkstück einer Fahrzeugsammlung in einem Basler Tram-Museum sein, dessen Schaffung der junge Verein anstrebte. Es kam jedoch anders und der Motorwagen erlebte eine Renaissance als Restaurant-Tram.

2025-05-01T15:03:13+02:00Von |0 Kommentare

Verknüpfung Linien 10 und 17

Im Zusammenhang mit der Einführung der Linie 17 der Baselland Transport AG (BLT) aus dem Leimental in das Strassenbahnnetz der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) waren verschiedene Lösungsvarianten geprüft worden. Obenaus schwang der Vorschlag, die Linie 17 mit der ebenfalls von der BLT betriebenen Vorortslinie 10 zu verknüpfen und ab Heuwaage via Steinentorstrasse–Theaterbogen–Steinenberg zum Aeschenplatz zu führen. Gleichzeitig sollte eine Entlastungslinie zum Wiesenplatz geschaffen werden.

2026-05-07T13:01:55+02:00Von |1 Kommentar

Restaurierung Ce 2/2 47

Neben dem Ce 2/2 4 (ex Be 2/2 30 bzw. 58) blieb ein weiterer Motorwagen der grossen Serie Ce 2/2 51–83 (später 23–55) von 1900–01 in Basel erhalten. Als Nummer 75 erlebte dieser am 8. September 1900 seine Jungfernfahrt, war also der 75. von den Basler Strassenbahnen (B.St.B.) in Betrieb genommene Wagen. Im Herbst 1910 durchlief er den ersten grossen Umbau, 1918 bekam er die neue Bezeichnung Ce 2/2 47. Die zweite grosse Modernisierung musste er 1936 über sich ergehen lassen. Am 19. März 1952 aus dem Personenverkehr zurückgezogen half er fortan im Depot Allschwilerstrasse als Dienst-Motorwagen mit der neuen Bezeichnung Xe 2/2 2014 tatkräftig beim Bilden der Tramzüge mit. 1968 schien auch ihm die letzte Stunde zu schlagen. Doch anstatt auf einem Schrotthaufen zu landen, war ihm ein anderes Schicksal beschieden.

2026-05-30T12:37:22+02:00Von |0 Kommentare

Von Blau zu Gelb in einer Nacht

Die Linie 17 (Basel–Rodersdorf) der Baselland Transport AG (BLT) – bis 1974 von der ehemaligen Birsigthalbahn AG (BTB) betrieben – wurde im wahrsten Sinne über Nacht von einer veralteten Überland-Schmalspurbahn zum leistungsfähigen Vorortstram. Zehn Jahre wurde darauf hingearbeitet, um die Linie in die Stadt einführen und so deren Attraktivität steigern zu können.

2025-05-20T14:35:36+02:00Von |0 Kommentare

Der Basler Trolleybusbetrieb

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs musste der Betrieb der Autobuslinie A auf den Abschnitt Claraplatz–Solitude (heute Tinguely Museum) verkürzt werden. Die Linie C wurde gar gänzlich eingestellt. Ende 1940 führte die ungenügende Versorgung der Schweiz mit Brenn- und Treibstoffen gar zu einem Beschluss des Bundesrats, der das Eidgenössische Post- und Eisenbahndepartement ermächtigte, jedem Unternehmen mit Autobusverkehr weitgehende Betriebsbeschränkungen aufzuerlegen. Im Vorgriff auf mögliche Massnahmen in dieser Richtung entschlossen sich die B.St.B. 1941 dazu, die Linie B auf Holzgasbetrieb umzustellen und es bei der Linie A mit einem Trolleybusbetrieb zu versuchen.

2025-11-22T07:12:27+01:00Von |0 Kommentare

MAN Lion’s City 10 E Nrn. 4401–4413

Um ihre Flotte mit teils über zwanzigjährigen Fahrzeugen grundlegend zu erneuern und gleichzeitig vom Betrieb mit fossilen Treibstoffen wegzukommen, beschaffte die Margarethen Bus AG (mab) 2023–24 dreizehn neue, vollelektrische Midibusse. Überzeugen konnte das Modell Lion’s City 10 E von MAN Truck & Bus SE, das erst seit Anfang 2023 im polnischen MAN-Stadtbuswerk in Starachowice produziert wurde.

2026-03-21T15:08:40+01:00Von |0 Kommentare

Abstellanlage Eglisee

Im Hinblick auf die ab November 1958 infolge der Korrektion der Schwarzwaldallee wegfallenden Abstellgleise beim Badischen Bahnhof errichteten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) an der Äusseren Baselstrasse beim Eglisee eine sechsgleisige Abstellanlage. Gleichzeitig wurde die dort seit 1948 bestehende Wendeschlaufe durch ein Überholgleis ergänzt.

2025-01-03T10:49:01+01:00Von |0 Kommentare

Früher war alles besser!

Diese Aussage hört man oft von älteren Kollegen. Aber trifft sie wirklich zu? In vielen Bereichen sicher nicht! Sicher herrschte früher etwas mehr Kollegialität; der Kontakt untereinander war grösser, auch mit den Vorgesetzten. Es war auch üblich, dass sich alle Uniformträger (Polizei, Feuerwehr, Sanität, Pöstler) duzten und freundlich grüssten.

2026-05-27T20:23:49+02:00Von |1 Kommentar

Aus dem Nähkästchen

Arbeitsbeginn und -ende sind im Fahrdienst recht speziell. In den Depots ist das noch wie an einem anderen Arbeitsplatz, auf der Strecke jedoch ganz anders. Oft beginnt man an einem anderen Ort als dort, wo man später die Ablösung erwartet. Wenn diese dann auch da ist!

2026-05-27T20:23:21+02:00Von |0 Kommentare

Lustige Episoden

Lustige Episoden erlebte man beinahe an jedem Tag. Am Barfi wartete ich noch auf ein junges Pärchen, das herangeeilt kam. Etwas vor meinem Tram geriet die Dame mit ihrem Bleistiftabsatz in eines der kleinen gusseisernen Deckelchen der Schienenentwässerung.

2026-05-27T20:22:50+02:00Von |0 Kommentare

Unfälle und Kollisionen

Mit den sehr schweren Trams (heute bis zu 70 Tonnen) mit oft langem Bremsweg und der Tatsache, dass diese auf der Schiene nicht ausweichen können, sind Kollisionen schlichtweg nicht zu verhindern. Deswegen haben schienengebundene Fahrzeuge in der Gesetzgebung auch fast überall den alleinigen Vortritt.

2026-05-27T20:22:27+02:00Von |0 Kommentare
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