Billettautomat

Anhänger-Problematiken

Wir fuhren auf jeder Linie einen Tag lang - meist noch mit alten Zweiachsern. Moderne Motorwagen und Anhänger, die für die Billeteure und Billeteusen spezielle Kabinen mit Sitz und Heizung hatten, wurden nur auf den Linien 3, 6 und 18 eingesetzt. Einmal musste ich nach Birsfelden, um einen der Anhänger zu übernehmen, die man damals zwischen den Stosszeiten abhängte und unter anderem in Birsfelden abstellte.

2026-07-24T10:34:52+02:00Von |0 Kommentare

Die lieben Kollegen

Die BVB konnten aus St. Gallen einige Anhänger übernehmen, da diese Stadt von Tram- auf Trolleybusbetrieb umgestellt hatte. Diese Fahrzeuge waren sehr gewöhnungsbedürftig, denn sie hatten links und rechts Längssitzbänke.

2026-07-23T10:48:46+02:00Von |0 Kommentare

Erste Erfahrungen

Nach drei Wochen auf der Schulbank wurden wir als Aspirantinnen auf die Kollegen losgelassen, um im praktischen Einsatz das in der Theorie Gelernte umzusetzen. So ziemlich am Anfang war ich als Billeteuse auf der Linie 11 eingeteilt, wo der Muster-Motorwagen Be 4/4 400 «Dante Schuggi» fuhr. Er war der einzige Motorwagen der BVB, bei dem die Türen vom Wagenführer pneumatisch geöffnet und geschlossen wurden.

2026-07-23T10:43:27+02:00Von |0 Kommentare

Autelca B-8020 und B-8021

Um rund die Hälfte der dreistufigen Billettausgabe- und Entwertungsautomaten SADAMEL / Autelca BE 1-3 bzw. BEM aus den Jahren 1968 bis 1971 ersetzen zu können, leiteten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) Mitte der Achtzigerjahre die Beschaffung neuer Geräte ein. Dies geschah, obwohl nach der Einführung des Umweltschutz-Abonnements per 1. Februar 1984 bereits ein Rückgang der Einnahmen aus dem Bartarif festgestellt werden konnte.

2026-05-10T10:10:06+02:00Von |0 Kommentare

Autelca BE-40/RS

Für den geplanten TARIFVERBUND BASEL war die Entwicklung eines neuen Tarifsystems erforderlich. Allerdings waren keine Billettautomaten vorhanden, welche Fahrausweise mit mehr als nur drei Tarifstufen ausgeben konnten. Anstelle eines Umbaus alter dreistufiger Geräte wurden an fünfzig Haltestellen neue, verbundtaugliche Automaten für Reisen ins Umland aufgestellt. Lediglich die Firma Autelca AG aus Gümligen verfügte über ein Gerät, welches mit geringen Anpassungen für die Region Basel geeignet war.

2026-04-07T20:19:48+02:00Von |0 Kommentare

SADAMEL / Autelca BEM

Im Zuge der Umstellung auf billeteurlosen Betrieb beschafften die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) neben 410 einfachen Billettausgabe- und Entwertungsautomaten des Typs SADAMEL / Autelca BE 1-3 auch 55 sogenannte «Abonnement-Automaten» des Typs BEM desselben Hersteller-Konsortiums. Diese verfügten zusätzlich zu den gewöhnlichen Billettausgabe- und Entwerterfunktionen über die Möglichkeit, Mehrfahrtenkarten sowie Tageskarten auszugeben. Der Begriff «Abonnement» für Mehrfahrtenkarten war seinerzeit noch durchaus gebräuchlich.

2026-01-26T08:21:22+01:00Von |0 Kommentare

SADAMEL / Autelca BE 1-3

Nach dem getroffenen Grundsatzentscheid der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB), zum sogenannten integralen Einmannbetrieb, also zur vollständigen Abschaffung der Billeteure und Einführung der Selbstbedienung durch Fahrgäste mittels Billettausgabe- und Entwertungsautomaten, überzugehen beschäftigte man sich mit der Beschaffung geeigneter Geräte. Ein von den Firmen SADAMEL S.A., La Chaux-de-Fonds und Autelca AG, Gümligen vorgestellter Apparat mit eingebautem Entwerter hinterliess den besten Eindruck.

2026-04-07T20:18:25+02:00Von |0 Kommentare

Autelca AG

Die 1948 in Gümligen bei Bern gegründete Autelca AG beschäftigte sich anfangs mit der Herstellung von Münztelefonen. Der Name der Firma leitete sich entsprechend vom Begriff «Automatische Telephon-Kassierstationen» ab. Bereits ab 1952 hielt die traditionsreiche Berner Hasler AG, die ihrerseits um 1870 aus der 1852 gegründeten Eidgenössischen Telegraphenwerkstätte hervorgegangen war, eine Mehrheitsbeteiligung an der Autelca AG.

2025-09-01T19:32:24+02:00Von |0 Kommentare

SADAMEL S.A.

Die Firma SADAMEL S.A. (Société anonyme des appareils de mesures et de laboratoire) wurde 1937 in La Chaux-de-Fonds gegründet. Im Zentrum der Uhrmacherindustrie und Mikrotechnik angesiedelt, stellte das Unternehmen zunächst mechanische und elektromechanische Präzisionsmessgeräte wie Thermowaagen oder Dilatometer (Geräte zur Messung von Längenausdehnungen) her.

2025-06-15T12:08:49+02:00Von |0 Kommentare

Billettausgabe- und Entwertungsautomaten

Die Nahverkehrsbetriebe beinahe jeder grösseren Stadt in der Schweiz entwickelten sich im Laufe der Jahre zu personalintensiven Unternehmen. Dementsprechend gross fiel der Anteil der Personalkosten an den Betriebsausgaben aus. Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) sahen sich gezwungen, Rationalisierungsmassnahmen einzuleiten. Diese umfassten in erster Linie den Übergang zum intergralen Einmannbetrieb, also der vollständigen Abschaffung der Billeteure verbunden mit der Einführung der Selbstbedienung für Fahrgäste mittels Billettausgabe- und Entwertungsautomaten.

2026-05-20T09:16:34+02:00Von |0 Kommentare

Der Billeteur

«Billje gfelligscht!», schlicht «Gfelligscht», schnodderig «Billgscht!» oder pseudo-hochdeutsch «Billiett gefellig!». So tönte es jeweils durch den Wagen. Nur nicht mehr ganz junge Leute werden ihn noch verschwommen in Erinnerung haben: den Billeteur! Von 1895 bis 1970 war dieser in den grünen Drämmli, aber auch in den Auto- und Trolleybussen der [glossary_exclude]Basler Strassenbahnen[/glossary_exclude] (B.St.B.) bzw. den nachmaligen Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) präsent und kam stets pflichtbewusst seinen Aufgaben nach.

2026-06-22T09:31:26+02:00Von |0 Kommentare
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