Frontlenker

MAN NL 313/A21 Nrn. 821–822, 823–828

Gleichzeitig mit der grossen Gelenkbus-Beschaffung (MAN NG 353/A23 751–788) orderten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) auch acht Normalbusse in zwei Serien. Diese in den Jahren 2000–01 mit den Betriebsnummern 821 und 822 bzw. 823 bis 828 gelieferten Fahrzeuge benötigte man primär für eine verbesserte Bedienung des Flughafens (Neueinführung der damaligen Linie 30 Bahnhof SBB–Frauenspital–EuroAirport) sowie für die nach Allschwil weitergezogenen Linie 38.

FBW 71U Nrn. 78–84

Die in den Jahren 1954 bis 1956 in Betrieb genommenen sieben Autobusse 23–29 waren am Ende ihrer Lebensdauer angelangt und mussten ersetzt werden. Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) orderten deshalb eine gleiche Anzahl neuer Fahrzeuge, welche mit den Nummern 78–84 in den Bestand eingereiht wurden.

FBW B51U Nrn. 48–52, 53–66, 67, 68–77

Die Wagen 48–77 wurden von den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) zwischen 1965 und 1970 in mehreren Teilserien beschafft. Sie dienten zur Deckung des Mehrbedarfs an Pneufahrzeugen, welcher sich durch den weiteren Ausbau des Busnetzes ergab. Zudem ermöglichten sie, alle vor 1954 gebauten Autobusse auszuscheiden, so dass sich die Flotte schliesslich aus 55 nach einheitlichen Prinzipien (Frontlenker, Mittel-Unterflurmotor FBW) gebauten Fahrzeugen zusammensetzte.

FBW B51U Nrn. 41, 42–47

Insbesondere, um die längst nicht mehr den Anforderungen genügenden Autobusse 1 und 2 ersetzen sowie um die überalterten und ein zu geringes Fassungsvermögen aufweisenden Wagen 7 sowie 8–12 in die Reserve zurückziehen zu können, beschafften die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) Ende der Fünfzigerjahre wiederum neue Autobusse.

FBW B51U Nr. 40

Beim 1958 in Verkehr gesetzten Autobus Nr.40 handelte es sich um ein Einzelstück. Er wurde versuchsweise in selbsttragender, genieteter Aluminium-Röhrenbauweise von Reinbolt & Christe gebaut und war gleichzeitig das letzte Fahrzeug, das diese Basler Firma an die BVB liefern konnte.

FBW B51U Nrn. 30–39

Die ersten Basler Frontlenker-Autobusse mit Mittel-Unterflurmotor und halbautomatischem Planetengetriebe von FBW (Wagen 23–29) erwiesen sich als derart ausgereift, dass ihre Bauart zwischen 1954 und 1979 grundsätzlich beibehalten wurde. Auch die Ende der Fünfzigerjahre an die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) gelieferten Wagen 30–39 entsprachen diesem Typ.

FBW 51UV Nrn. 23, 24–26, 27, 28–29

Zusätzlicher Bedarf für bestehende und auszubauende Linien, die Erhöhung des Reservewagenbestandes sowie der dringende Ersatz veralteter Wagen aus der Anfangszeit des Basler Autobusbetriebes führten Mitte der Fünfzigerjahre zur Beschaffung der Autobusse 23–29.

Saurer 4 ZP Nrn. 13–22

Im Hinblick auf einen geplanten Ausbau des schienenlosen Netzes, insbesondere der Neueinführung der Linien 22/36, 37 und 38, mussten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) Ende der Vierzigerjahre zehn zusätzliche Autobusse anschaffen.

MB O 530 G Citaro C2 Nrn. 97–99

Im Frühjahr 2020 ergab sich bei der Baselland Transport AG (BLT) ein erhöhter Bedarf an Gelenkbussen, da eine umfassende Gleissanierung der Strassenbahnlinie 14 zwischen Lachmatt und Pratteln einen mehrmonatigen Tramersatzbetrieb erforderlich machte. Von der BLT bei Evobus bestellte Gelenkwagen trafen nicht rechtzeitig ein, weshalb man sich vorübergehend mit drei Mietfahrzeugen behelfen musste.

Scania Citywide CN 320 UB 4×2 CNG Nr. 28

Im Frühjahr 2016 startete die Baselland Transport AG (BLT) einen dreijährigen Versuchseinsatz mit einem Gasbus von Scania, genauer mit einem Niederflur-Stadtbus des Typs Citywide CN 320 UB 4×2. 2011 eingeführt ersetzte der Citywide die Vorgänger-Modelle OmniCity und OmniLink des schwedischen Herstellers. Wie diese wurde er im polnischen Omnibuswerk Slupsk gefertigt. Der Citywide konnte als Niederflur- und Low-Entry-Variante geordert werden, wobei beide Bauarten sowohl als Zwei- als auch als Dreiachser sowie als Gelenkbusse verfügbar waren.

MB O 530 K Citaro FL Nrn. 11–14

Per 1. Januar 2013 übernahm die Baselland Transport AG (BLT) den Betrieb ihrer Oberbaselbieter Linien selbst. Die Linien im Raum Sissach, Homburgertal, Diegtertal und Waldenburgertal wurden bisher von der Automobilgesellschaft Sissach–Eptingen AG (AGSE) im Auftrag der BLT als Konzessionärin betrieben. Die AGSE konzentrierte sich fortan auf das Kehrichtentsorgungsgeschäft, so dass auch sämtliche Autobusse der AGSE den Besitzer wechselten.