Bahn

Ganzwerbewagen

Bereits in den Zwanzigerjahren und nach Kriegsende bis in die Sechzigerjahre setzten die Basler Strassenbahnen (B.St.B) bzw. die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) spezielle Reklame-Motorwagen ein. Diese waren vor allem während der Mustermesse im Basler Stadtbild präsent und führten fallweise einen offenen Anhänger mit Reklameaufbauten mit. Leider existieren über Einsatzzeit und Werbemotive dieser rundum verkleideten und stets ohne Fahrgastbeförderung verkehrenden Fahrzeuge kaum Aufzeichnungen, so dass sie in untenstehender Aufstellung unberücksichtigt bleiben müssen.

Xe 2/3 111+113

Der Ce 2/3 4 der Birseckbahn AG (BEB) wurde 1953 aus dem Personenverkehr zurückgezogen und als Dienstwagen vorwiegend für den Fahrleitungsunterhalt verwendet. Die neue Bezeichnung Xe 2/3 111 (angeschrieben X 111) sowie einen roten Dienstwagen-Anstrich erhielt er jedoch erst Ende 1956. Grössere Umbauten für den neuen Verwendungszweck wurden nicht vorgenommen.

Xe 2/2 112

Der Ce 2/2 5 war ab 1944 der einzige verbliebene Zweiachs-Motorwagen der Birseckbahn AG (BEB). Alle anderen Motorwagen sind zu Dreiachsern umgebaut worden. Das Fahrzeug fand in den folgenden Jahren praktisch ausschliesslich für bahninterne Zwecke Verwendung. Es erhielt die entsprechende Dienstwagen-Bezeichnung Xe 2/2 112 und den für die BEB typischen, roten Dienstwagenanstrich jedoch erst Ende 1963.

X 5 (Fahrleitungsmontagewagen)

Von der liquidierten Sissach–Gelterkinden-Bahn (SG) konnte die Birseckbahn AG (BEB) im Jahre 1916 den gedeckten Güterwagen K 5 erwerben. Dieses Fahrzeug wurde 1891 von der Maschinenbau-Gesellschaft Basel (MBGB) als offener Güterwagen L 1 erbaut und um 1897 in einen geschlossenen Güterwagen für Posttransporte mit der Bezeichnung K 5 umgebaut.

S0 6 (Schotterwagen)

Von der liquidierten Sissach–Gelterkinden-Bahn (SG) konnte die Birseckbahn AG (BEB) im Jahre 1916 den gedeckten Güterwagen K 5 erwerben. Dieses Fahrzeug wurde 1891 von der Maschinenbau-Gesellschaft Basel als offener Güterwagen L 1 erbaut und um 1897 in einen geschlossenen Wagen für Posttransporte mit der Bezeichnung K 5 umgebaut.

X 103 (Fahrleitungsmontagewagen)

Die drei Anhängewagen C 61–63, welche die Birseckbahn AG (BEB) 1918 von der ehemaligen Strassenbahn Schwyz–Seewen übernommen hatte und bei der Schweizerischen Industrie-Gesellschaft in Neuhausen (SIG) umbauen liess, beendeten ihre Karriere als Dienstwagen. Der C 63 wurde zum Fahrleitungs-Montagewagen und bekam die neue Bezeichnung X 103.

X 104 (Spreng-/Schleifwagen)

Wie der X 103 ging auch der Mitte 1954 in Betrieb gesetzte Sprengwagen für die Unkrautvertilgung mit der Bezeichnung X 104 auf ein Fahrzeug zurück, welches die Birseckbahn AG (BEB) 1918 von der ehemaligen Schwyzer Strassenbahnen (SStB) übernahm und umbauen liess (siehe C 61–63).

X 105 (Materialtransportwagen)

Wie der X 103 ging auch der Mitte 1954 in Betrieb gesetzte Sprengwagen für die Unkrautvertilgung X 104 auf ein Fahrzeug zurück, welches die Birseckbahn AG (BEB) 1918 von der ehemaligen Schwyzer Strassenbahnen (SStB) übrnahm und umbauen liess (C 61–63).

C 51–54; C3 51–54 «Valutawagen»

nlässlich eines Besuchs von Birseckbahn-Vertretern in Ammendorf im Zusammenhang mit der Beschaffung der Ce 2/2 7–9 bot Lindner auch vier Anhängewagen an, welche für die Stadt Brandenburg an der Havel gebaut worden waren, von dieser jedoch nicht abgenommen werden konnten. Unter Ausnützung dieser günstigen Gelegenheit entschied sich die Birseckbahn AG (BEB) kurzfristig zum Kauf, da die Kosten für einen Anhänger deutlich unterhalb jener der kurz zuvor bei der Schweizerischen Wagons- und Aufzügefabrik AG in Schlieren beschafften C 29–32 lagen.

C 61–63

Der Bestand an Anhängewagen bei der Birseckbahn AG (BEB) war nach der Beschaffung der C 21–28 zu knapp. Eine Nachbeschaffung dieses Wagentyps kam zunächst nicht in Frage, da der Preis für einen Wagen mittlerweile das Zweieinhalb- bis Dreifache betrug und die Unsicherheit bestand, ob wichtige, aus kriegsführenden Ländern zu beziehende Ausrüstungsteile überhaupt erhältlich waren.

C 41–44

Im Zusammenhang mit dem Übergang zum Eigenbetrieb bestellte die Birseckbahn AG (BEB) im Juli 1915 bei der Schweizerischen Industrie-Gesellschaft vier offene Sommeranhänger. Die Fahrzeuge trafen im Frühjahr 1916 als C 41–44 in Arlesheim ein und trugen einen grünen Anstrich. Sie waren waren rund einen Meter länger ausgeführt wie die vergleichbaren Sommerwagen der Basler Strassenbahnen (B.St.B.).

C 21–28, 29–32; C3 21–28, 29–32

Nach dem Übergang zum Eigenbetrieb anno 1916 konnte die Birseckbahn AG (BEB) nicht mehr ohne weiteres auf den Rollmaterialpark der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) zugreifen und sah sich gezwungen, den eigenen Fahrzeugbestand auszubauen. Zusammen mit den vier Maximum-Motorwagen Ce 2/4 11–14 wurden acht geschlossene Anhängewagen C 21 bis 28 in Auftrag gegeben.

Be 4/6 101–108

Dem Bau neuer Gelenk-Motorwagen für die Birseckbahn AG (BEB) ging eine jahrelange Diskussion um die Erhaltung dieser Basler Vorortsbahn voraus. Dabei wurde auch in Erwägung gezogen, den Trambetrieb stillzulegen. Vom 27. bis 29. April 1959 befuhr die BVB-Komposition Be 4/4 456 mit B3 1336 in fahrplanmässigem Einsatz die Strecke zwischen Aeschenplatz und Dornach.

Ce 2/2 7–9; Ce 2/3 7–9 «Valutawagen»

Die Ce 2/2 7–9 konnten von der Birseckbahn AG (BEB) zusammen mit den passenden Anhängewagen C 51–54 zu sehr günstigen Konditionen erworben werden. Die drei für schweizerische Verhältnisse doch recht ungewohnten Motorwagen wurden von der Waggonfabrik Gottfried Lindner AG in Ammendorf bei Halle/Saale erbaut, dies aufgrund einer Bestellung der Straßenbahn Minden GmbH.

Ce 2/4 11–14

Mit dem Übergang zum Selbstbetrieb nach der Kündigung des Vertrags durch die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) im Jahre 1916 beschaffte die Birseckbahn AG (BEB) unter anderem vier vierachsige Motorwagen. Der Einsatz dieser sogenannten Maximum-Motorwagen erforderte verschiedentlich Anpassungen an den Gleisanlagen, etwa im Bereich der Münchensteinerbrücke.

Ce 2/2 5–6; Ce 2/3 3II

Im Jahre 1905 erhielt die Birseckbahn AG (BEB) zu ihren bereits vorhandenen vier Motorwagen Ce 2/2 1–4 zwei weitere Zweiachser. Die beiden neuen Motorwagen Ce 2/2 5 und 6 waren baugleich mit vier weiteren Fahrzeugen, die 1905 auch an die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) geliefert worden waren (Ce 2/2 101–104). Darüber hinaus entsprachen sie einem neuen Standardtyp der Schweizerischen Wagons und Aufzügefabrik AG (SWS).

Ce 2/2 1–4; Ce 2/3 1–4

Am 6. Oktober 1902 erfolgte die Eröffnung der Strecke von Basel über Münchenstein und Arlesheim nach Dornachbrugg. Für deren Betrieb besass die Birseckbahn AG (BEB) anfänglich vier eigene Motorwagen Ce 2/2 1–4. Zusätzliches Rollmaterial stellten bei Bedarf die Basler Strassenbahnen (B.St.B.), welche bekanntlich bis 1916 auch für den Betrieb der Strecke nach Dornachbrugg verantwortlich waren.