Anhängewagen

Anhänger-Problematiken

Wir fuhren auf jeder Linie einen Tag lang - meist noch mit alten Zweiachsern. Moderne Motorwagen und Anhänger, die für die Billeteure und Billeteusen spezielle Kabinen mit Sitz und Heizung hatten, wurden nur auf den Linien 3, 6 und 18 eingesetzt. Einmal musste ich nach Birsfelden, um einen der Anhänger zu übernehmen, die man damals zwischen den Stosszeiten abhängte und unter anderem in Birsfelden abstellte.

2026-07-24T10:34:52+02:00Von |0 Kommentare

Die lieben Kollegen

Die BVB konnten aus St. Gallen einige Anhänger übernehmen, da diese Stadt von Tram- auf Trolleybusbetrieb umgestellt hatte. Diese Fahrzeuge waren sehr gewöhnungsbedürftig, denn sie hatten links und rechts Längssitzbänke.

2026-07-23T10:48:46+02:00Von |0 Kommentare

Oberaargau–Jura-Bahnen

Die Oberaargau–Jura-Bahnen (OJB) entstanden per 1. Januar 1958 aus der Fusion der Langenthal–Jura-Bahn (LJB) und der Langenthal–Melchnau-Bahn (LMB). Die LJB eröffnete am 26. Oktober 1907 ihre 15,1 Kilometer lange, mehrheitlich im Kanton Bern gelegene Bahnstrecke von Langenthal über Niederbipp nach Oensingen (Schulhaus) im Kanton Solothurn. Langenthal wurde zehn Jahre später, am 6. Oktober 1917, auch zum Ausgangspunkt der LMB. Da die OJB in den Sechzigerjahren mit einer drastischen Verkehrszunahme rechneten, wurden von der Birsigthalbahn AG (BTB) drei Anhängewagen übernommen.

2026-04-17T16:29:51+02:00Von |0 Kommentare

C 282–293

Um einen Mangel an geschlossenen Anhängewagen zu mildern, bauten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) ab 1921 in ihrer eigenen Werkstätte zwölf offene Sommer-Anhänger in geschlossene Fahrzeuge mit Mitteleinstieg um. Das Parlament bewilligte am 12. Januar 1922 für den Umbau der elf C 282–292 einen Betrag in Höhe von 192’000 Franken, dies, nachdem im Jahre 1921 der Umbau eines Musterwagens (C 293) noch auf Fr. 21’000.– zu stehen kam.

2026-05-10T10:15:48+02:00Von |0 Kommentare

Biel–Täuffelen–Ins-Bahn

Als 1901 die normalspurige Bern–Neuenburg-Bahn (BN) den Betrieb aufnahm, schien die Zeit gekommen, um beim Bundesrat die Bewilligung für eine elektrische Schmalspurbahn von Biel nach Aarberg, Ins und Erlach zu stellen, welche die Feinerschliessung des Berner Seeland übernehmen sollte. Die benötigte Energie konnte aus der Zentrale Hagneck der Bernischen Kraftwerke AG (BKW) bezogen werden. Nachdem 1908 die Konzession aus Bern eintraf, konstituierten sich 1912 die «Seeländische Lokalbahnen AG, Biel–Täuffelen–Ins».

2026-04-09T15:24:45+02:00Von |0 Kommentare

C 309 «Kabernettli»

Ausser den vier im Jahre 1897 beschafften, geschlossenen Anhängewagen C 41–44 (später C 201–204 bzw. C 301–304) und den ab 1900 in grosser Zahl in Dienst gestellten Sommerwagen besassen die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) noch keine Anhängewagen. Man entschied sich deshalb, einige einmotorige Motorwagen der ersten Generation, die den harten Betriebsanforderungen je länger je weniger gewachsen waren, zu Beiwagen umzubauen und in C 205–219, 248–250 sowie 294–300 umzubezeichnen (später erneut umnummeriert).

2025-08-16T11:22:30+02:00Von |0 Kommentare

Ganzwerbewagen

Werbung in oder an Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs ist keine Erfindung der jüngeren Zeit. Bereits vor über einhundert Jahren kam Werbung an Fenstern (zunächst aus bedrucktem Papier, später mit Folie) und im Innenraum (Plakate) auf. Als Ganzwerbewagen oder Vollwerbewagen (engl.: Full Branding) werden Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs bezeichnet, deren Aussenlackierung grösstenteils in von den Hausfarben des Halters abweichenden Farben gehalten sind, um so in Verbindung mit zusätzlichen Bild- und/oder Textelementen gezielt (Werbe-)Botschaften zu übermitteln beziehungsweise um die Aufmerksamkeit aus anderen Gründen auf das Fahrzeug zu lenken.

2026-06-29T14:12:27+02:00Von |5 Kommentare

B 1416–1435, 1436–1455, 1456–1475, 1476–1506

Zwischen 1961 und 1972 nahmen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) insgesamt 91 vierachsige, in vier Teilserien gelieferte Anhängewagen in Betrieb, die als gemeinsames Merkmal über luftgefederte Drehgestelle und Scheibenbremsen verfügten. Damit und mit ihrem moderneren Intérieur unterschieden sich die Grossraumwagen mit den Nummern 1416–1506 deutlich von den B 1401–1415 aus den Jahren 1947–48.

2025-11-16T13:27:22+01:00Von |0 Kommentare

B3 1333–1344

Zwischen 1956 und 1964 erbauten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) in eigener Werkstätte insgesamt zwölf Anhängewagen B3 1333 bis 1344. Dank diesen Eigenbauten konnte der zu dieser Zeit immer gravierender werdende Fahrzeugmangel etwas gemildert werden, wurden doch einige Rollmaterialbeschaffungs-Vorlagen in Volksabstimmungen verworfen.

2025-08-16T11:33:35+02:00Von |0 Kommentare

C4 1401–1415

In den Vierzigerjahren bestand bei den damaligen Basler Strassenbahnen (B.St.B.) nicht nur ein Mangel an modernen Motorwagen, der zur Beschaffung der Ce 4/4 401–422 führte, sondern auch an Anhängewagen. Überdies waren die vorhandenen Zwei- und Dreiachser für Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h, die sich mit den neuen Motorwagen erreichen liessen, nicht geeignet. Deshalb mussten 15 passende Grossraum-Anhängewagen beschafft werden.

2025-08-16T12:23:02+02:00Von |0 Kommentare

C3 723–732

Anno 1943 beschafften die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) zehn Anhängewagen C3 723–732 zum Stückpreis von Fr. 61’630.–. Der Grosse Rat bewilligte den erforderlichen Kredit bereits am 30. Oktober 1941. Die Lieferfrist betrug eineinhalb Jahre. Lieferanten waren die Schweizerische Industrie-Gesellschaft (SIG, Wagenkasten) und die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik AG (SLM, Lenkuntergestell).

2025-08-16T11:34:34+02:00Von |0 Kommentare

C3 703–722

Im Jahre 1934 stand die Eröffnung der Linie nach Binningen sowie jener über die Dreirosenbrücke bevor, was eine Aufstockung des Anhängewagenbestands der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) unumgänglich machte. Der beantragte Kredit für zwanzig Dreiachser C3 703–722 (Stückpreis Fr. 40’400.–) wurde vom Grossen Rat am 18. Mai 1933 genehmigt.

2025-08-16T11:38:12+02:00Von |0 Kommentare

C 423–434

Aufgrund der von Jahr zu Jahr steigenden Fahrgastzahlen führte die Verwaltung der damaligen Basler Strassenbahnen (B.St.B.) im Mai 1932 einen neuen, dichteren Fahrplan ein. Dafür bedurfte es unter anderem zusätzlicher Anhängewagen, wobei die B.St.B. nach eingehender Beratung wiederum von vierachsigen Fahrzeugen absahen. Einem entsprechenden Kreditgesuch der B.St.B. gab der Grosse Rat statt, so dass zwölf Anhänger C 423–434 in Auftrag gegeben werden konnten.

2026-03-15T13:20:42+01:00Von |0 Kommentare
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