Anhänger-Problematiken
Wir fuhren auf jeder Linie einen Tag lang - meist noch mit alten Zweiachsern. Moderne Motorwagen und Anhänger, die für die Billeteure und Billeteusen spezielle Kabinen mit Sitz und Heizung hatten, wurden nur auf den Linien 3, 6 und 18 eingesetzt. Einmal musste ich nach Birsfelden, um einen der Anhänger zu übernehmen, die man damals zwischen den Stosszeiten abhängte und unter anderem in Birsfelden abstellte.
Der Unfall
Ein Konsum-Lastwagen wollte das Trassee überqueren, hat dabei das Tram übersehen und den Motorwagen aus den Schienen gehoben.
Mietfahrzeuge 2026
Im Jahre 2026 liess die Baselland Transport AG (BLT) Gleise, Fahrleitungen und Sicherungsanlagen auf dem Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen Freilager und Surbaum der Vororts-Tramlinie 11 erneuern. Während der Hauptarbeiten war der Trambetrieb zwischen Freilager und Aesch Dorf komplett eingestellt. Als Tramersatz verkehrten zwischen Dreispitz und Aesch Busse. Da der BLT-eigene Bestand an Gelenkbussen für den Tramersatzbetrieb nicht ausreichte, wurden Mietfahrzeuge eingesetzt.
Die lieben Kollegen
Die BVB konnten aus St. Gallen einige Anhänger übernehmen, da diese Stadt von Tram- auf Trolleybusbetrieb umgestellt hatte. Diese Fahrzeuge waren sehr gewöhnungsbedürftig, denn sie hatten links und rechts Längssitzbänke.
Flotter Dreier und verflixter Sechser
Damals konnten die Trams noch nicht so viele Fahrgäste transportieren wie heute. Deshalb wurden viel mehr Einsatzkurse eingesetzt.
Rollmaterialbestand Bus
Als Vertreter der Auto- und Trolleybuss […]
Erste Erfahrungen
Nach drei Wochen auf der Schulbank wurden wir als Aspirantinnen auf die Kollegen losgelassen, um im praktischen Einsatz das in der Theorie Gelernte umzusetzen. So ziemlich am Anfang war ich als Billeteuse auf der Linie 11 eingeteilt, wo der Muster-Motorwagen Be 4/4 400 «Dante Schuggi» fuhr. Er war der einzige Motorwagen der BVB, bei dem die Türen vom Wagenführer pneumatisch geöffnet und geschlossen wurden.
Billeteusen-Geschichten
Schon vor längerer Zeit schrieb eine pensionierte Billeteuse unter dem Pseudonym Annemie Dumis ihre Memoiren nieder. Ihre Texte lassen eine Epoche aufleben, die noch gar nicht so lange zurückliegt und doch eine ganz andere war.
Autelca B-8020 und B-8021
Um rund die Hälfte der dreistufigen Billettausgabe- und Entwertungsautomaten SADAMEL / Autelca BE 1-3 bzw. BEM aus den Jahren 1968 bis 1971 ersetzen zu können, leiteten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) Mitte der Achtzigerjahre die Beschaffung neuer Geräte ein. Dies geschah, obwohl nach der Einführung des Umweltschutz-Abonnements per 1. Februar 1984 bereits ein Rückgang der Einnahmen aus dem Bartarif festgestellt werden konnte.
Autelca BE-40/RS
Für den geplanten TARIFVERBUND BASEL war die Entwicklung eines neuen Tarifsystems erforderlich. Allerdings waren keine Billettautomaten vorhanden, welche Fahrausweise mit mehr als nur drei Tarifstufen ausgeben konnten. Anstelle eines Umbaus alter dreistufiger Geräte wurden an fünfzig Haltestellen neue, verbundtaugliche Automaten für Reisen ins Umland aufgestellt. Lediglich die Firma Autelca AG aus Gümligen verfügte über ein Gerät, welches mit geringen Anpassungen für die Region Basel geeignet war.
SADAMEL / Autelca BEM
Im Zuge der Umstellung auf billeteurlosen Betrieb beschafften die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) neben 410 einfachen Billettausgabe- und Entwertungsautomaten des Typs SADAMEL / Autelca BE 1-3 auch 55 sogenannte «Abonnement-Automaten» des Typs BEM desselben Hersteller-Konsortiums. Diese verfügten zusätzlich zu den gewöhnlichen Billettausgabe- und Entwerterfunktionen über die Möglichkeit, Mehrfahrtenkarten sowie Tageskarten auszugeben. Der Begriff «Abonnement» für Mehrfahrtenkarten war seinerzeit noch durchaus gebräuchlich.
SADAMEL / Autelca BE 1-3
Nach dem getroffenen Grundsatzentscheid der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB), zum sogenannten integralen Einmannbetrieb, also zur vollständigen Abschaffung der Billeteure und Einführung der Selbstbedienung durch Fahrgäste mittels Billettausgabe- und Entwertungsautomaten, überzugehen beschäftigte man sich mit der Beschaffung geeigneter Geräte. Ein von den Firmen SADAMEL S.A., La Chaux-de-Fonds und Autelca AG, Gümligen vorgestellter Apparat mit eingebautem Entwerter hinterliess den besten Eindruck.
Setra S 515 HDH Nr. FS1
Ab Januar 2024 verfügte die Baselland Transport AG (BLT) über eine eigene Busfahrschule, um zukünftige Fahrer intern ausbilden zu können. In diesem Zusammenhang wurde ein gebrauchter Reisebus des Typs Setra S 515 HDH für den Einsatz als Fahrschulwagen beschafft.
Billettausgabe- und Entwertungsautomaten
Die Nahverkehrsbetriebe beinahe jeder grösseren Stadt in der Schweiz entwickelten sich im Laufe der Jahre zu personalintensiven Unternehmen. Dementsprechend gross fiel der Anteil der Personalkosten an den Betriebsausgaben aus. Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) sahen sich gezwungen, Rationalisierungsmassnahmen einzuleiten. Diese umfassten in erster Linie den Übergang zum intergralen Einmannbetrieb, also der vollständigen Abschaffung der Billeteure verbunden mit der Einführung der Selbstbedienung für Fahrgäste mittels Billettausgabe- und Entwertungsautomaten.
Der Billeteur
«Billje gfelligscht!», schlicht «Gfelligscht», schnodderig «Billgscht!» oder pseudo-hochdeutsch «Billiett gefellig!». So tönte es jeweils durch den Wagen. Nur nicht mehr ganz junge Leute werden ihn noch verschwommen in Erinnerung haben: den Billeteur! Von 1895 bis 1970 war dieser in den grünen Drämmli, aber auch in den Auto- und Trolleybussen der [glossary_exclude]Basler Strassenbahnen[/glossary_exclude] (B.St.B.) bzw. den nachmaligen Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) präsent und kam stets pflichtbewusst seinen Aufgaben nach.
Automobilgenossenschaft Reigoldswil
Die Automobilgenossenschaft Reigoldswil (AGR) war am 3. Dezember 1945 gegründet worden, um den Bewohnern des hinteren Frenkentals, von denen viele im industriereichen Waldenburgertal ihren Verdienst fanden, eine Transportmöglichkeit zu bieten. Um die neuen Fahrleistungen in Anspruch nehmen zu können, war ein Beitritt als Genossenschafter zwingend. Ein paar Unternehmen, eine Anzahl direkt interessierter Gemeinden und der Kanton Basel-Landschaft traten der Organisation zusätzlich als Genossenschafter bei.
Der Basler Trolleybusbetrieb
Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs musste der Betrieb der Autobuslinie A auf den Abschnitt Claraplatz–Solitude (heute Tinguely Museum) verkürzt werden. Die Linie C wurde gar gänzlich eingestellt. Ende 1940 führte die ungenügende Versorgung der Schweiz mit Brenn- und Treibstoffen gar zu einem Beschluss des Bundesrats, der das Eidgenössische Post- und Eisenbahndepartement ermächtigte, jedem Unternehmen mit Autobusverkehr weitgehende Betriebsbeschränkungen aufzuerlegen. Im Vorgriff auf mögliche Massnahmen in dieser Richtung entschlossen sich die B.St.B. 1941 dazu, die Linie B auf Holzgasbetrieb umzustellen und es bei der Linie A mit einem Trolleybusbetrieb zu versuchen.
MAN Lion’s City 10 E Nrn. 1111–1113
Die drei am Ende ihrer Lebensdauer angelangten, ausschliesslich im oberen Baselbiet eingesetzten Midibusse MB O 530 K Citaro FL Nrn. 11–13 der Baselland Transport AG (BLT) waren 2024 zu ersetzen. Gleichzeitig wollte die BLT die Umstellung auf Elektrobusse fortführen.
MAN Lion’s City 10 E Nrn. 4401–4413
Um ihre Flotte mit teils über zwanzigjährigen Fahrzeugen grundlegend zu erneuern und gleichzeitig vom Betrieb mit fossilen Treibstoffen wegzukommen, beschaffte die Margarethen Bus AG (mab) 2023–24 dreizehn neue, vollelektrische Midibusse. Überzeugen konnte das Modell Lion’s City 10 E von MAN Truck & Bus SE, das erst seit Anfang 2023 im polnischen MAN-Stadtbuswerk in Starachowice produziert wurde.

















