Basel

Xe 2/2 511

Den ersten Dienst-Motorwagen bauten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) selbst in ihrer eigenen Werkstätte. Es handelte sich um den Wasserspreng-Motorwagen Xe 2/2 511, der zur Bekämpfung der Staubplage auf den ungeteerten Strassen eingesetzt wurde. Dies war erforderlich, da «die Tramwagen sich in einer Staubwolke bewegen, welche die Reinhaltung der Wagen verunmöglicht und für Passagiere und Personal gesundheitsschädlich ist», wie die B.St.B. in einem Schreiben an das Finanzdepartement des Kantons Basel-Stadt vermerkten.

Xe 2/2 513

Verschiedene Umstände führten 1912 zur Anschaffung eines dritten Wasserspreng-Motorwagens durch die Basler Strassenbahnen (B.St.B.). Für das neue Fahrzeug holten die B.St.B. bei der Schweizerischen Wagonsfabrik Schlieren A.G. (SWS) zwei Offerten ein, nämlich eine für einen zweiachsigen Wagen mit acht Kubikmeter Fassungsvermögen sowie eine für einen Drehgestellwagen mit einem Zwölf-Kubikmeter-Kessel.

Xe 2/2 2000, 2002, 2005, 2010, 2012–2014, 2015

Am Ende ihrer wirtschaftlichen Lebensdauer angelangte Strassenbahnwagen wurden nicht immer gleich verschrottet, sondern häufig – mehr oder weniger stark umgebaut – für betriebsinterne Zwecke weiterverwendet. Als sogenannte Dienstwagen erfüllten sie oft noch über viele Jahre hinweg verschiedenste Aufgaben. Aus der grossen Motorwagen-Serie von 1900 (Ce 2/2 51 bis 83, später Nrn. 23 bis 55) verwendeten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) ab 1949 gleich acht Exemplare für betriebsinterne Aufgaben weiter.

MAN/Göppel Lion’s City M Nrn. 030–032, 033–034, 035, 036–037

Zwischen 2006 und 2011 setzte die Margarethen Bus AG (mab) eine umfassende Erneuerung und Harmonisierung ihrer Busflotte um. Die acht neu beschafften Midibusse Lion’s City M von MAN/Göppel bildeten bis 2024 das Rückgrat des Fahrzeugparks der mab.

Mercedes-Benz N 1 Nr. 1

Auf Drängen der Gemeinden, welche die Fehlbeträge der Automobilgesellschaft Birsigtal zu decken hatten, musste 1929 ein kleinerer und somit wirtschaftlicherer Wagen für die Linie von Oberwil nach Biel und Benken beschafft werden. Fündig wurde die Gesellschaft im Deutschen Reich bei der Daimler-Benz AG, welche erst wenige Jahre zuvor als Zusammenschluss der Daimler Motoren Gesellschaft und der Benz & Cie. entstanden war.

Saurer 2 BODP Nr. 2

Zwischen 1948 und 1955 beschaffte Zürich 108 moderne Frontlenker-Autobusse, welche rasch nahezu sämtliche «Vorkriegs-Schnauzenbusse» aus der Stadt verdrängten. Viele von ihnen fanden bei anderen Verkehrsbetrieben neue Aufgaben, so auch der kleine Saurer 2 BODP Nr. 243. Er kam Ende 1951 als günstiges Occasion-Reservefahrzeug zur Birsigthalbahn AG (BTB).

Chevrolet 6702 Nr. 1

Der auf der einzigen Autobuslinie der Birsigthalbahn AG (BTB) eingesetzte kleine Mercedes-Bus genügte den betrieblichen Anforderungen inzwischen nicht mehr und musste nach dem Zweiten Weltkrieg ersetzt werden. Für seinen Nachfolger fiel die Wahl auf ein aus den USA importiertes Fahrgestell von Chevrolet, auf das die Sissacher Karosseriebaufirma E. Frech-Hoch AG (FHS) einen zweckmässigen Aufbau setzte.

Anhänger-Problematiken

Wir fuhren auf jeder Linie einen Tag lang - meist noch mit alten Zweiachsern. Moderne Motorwagen und Anhänger, die für die Billeteure und Billeteusen spezielle Kabinen mit Sitz und Heizung hatten, wurden nur auf den Linien 3, 6 und 18 eingesetzt. Einmal musste ich nach Birsfelden, um einen der Anhänger zu übernehmen, die man damals zwischen den Stosszeiten abhängte und unter anderem in Birsfelden abstellte.

Tram 2025

Neuausschreibung zur Beschaffung von neuen Niederflur-Strassenbahnwagen: Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) erteilten keinen Zuschlag, da das einzige angebotene Produkt die Lärm- und Erschütterungsgrenzwerte nicht einhalten konnte.

Mietfahrzeuge 2026

Im Jahre 2026 liess die Baselland Transport AG (BLT) Gleise, Fahrleitungen und Sicherungsanlagen auf dem Stre­cken­ab­schnitt zwischen den Haltestellen Freilager und Sur­baum der Vororts-Tramlinie 11 erneuern. Während der Hauptarbeiten war der Tram­betrieb zwischen Freilager und Aesch Dorf komplett eingestellt. Als Tramersatz verkehrten zwischen Dreispitz und Aesch Busse. Da der BLT-eigene Bestand an Gelenkbussen für den Tramersatzbetrieb nicht ausreichte, wurden Mietfahrzeuge eingesetzt.

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