Basel-Stadt

Tram 2025

Neuausschreibung zur Beschaffung von neuen Niederflur-Strassenbahnwagen: Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) erteilten keinen Zuschlag, da das einzige angebotene Produkt die Lärm- und Erschütterungsgrenzwerte nicht einhalten konnte.

Erste Erfahrungen

Nach drei Wochen auf der Schulbank wurden wir als Aspirantinnen auf die Kollegen losgelassen, um im praktischen Einsatz das in der Theorie Gelernte umzusetzen. So ziemlich am Anfang war ich als Billeteuse auf der Linie 11 eingeteilt, wo der Muster-Motorwagen Be 4/4 400 «Dante Schuggi» fuhr. Er war der einzige Motorwagen der BVB, bei dem die Türen vom Wagenführer pneumatisch geöffnet und geschlossen wurden.

Magirus-Deutz 200 D16 A Nr. 708

Im Jahre 1967 ging bei den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) ein Stück Tramromantik zu Ende, als die unhandlichen, schienengebundenen und seit Jahren veralteten Werkzeug-Hilfsmotorwagen Xe 2/2 2000–2002 ausgemustert wurden. Für Hilfeleistungen bei Unfällen, Entgleisungen oder grösseren Fahrzeugdefekten beschafften die Verkehrsbetriebe einen neuen Hilfswagen auf Basis eines schweren Lastwagens. Unter Berücksichtigung der zahlreichen Strassenbahn-Überlandstrecken entschloss man sich für ein Fahrzeug mit Allradantrieb.

ZAGRO E-MAXI M Nr. 2400

Für Rangieraufgaben im Industriezentrum Klybeck beschafften die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) im Jahre 2019 ein batterie-elektrisches Zweiweg-Rangiergerät vom Typ E-MAXI M des deutschen Herstellers ZAGRO Bahn- und Baumaschinen GmbH in DE-Bad Rappenau-Grombach. Der ZAGRO E-MAXI M mit der BVB-internen Betriebsnummer 2400 konnte ungebremste Anhängelasten von bis zu 200 Tonnen bewegen.

Die Simplex-Drehgestelle von BBC

Die Tatsache, dass bei Strassenbahnwagen während Jahrzehnten immer wieder beinahe dieselben Konstruktionsprinzipien für den mechanischen Teil Anwendung gefunden hatten und die meisten Wagen kein überragendes Fahrverhalten aufwiesen, veranlasste die Firma Brown, Boveri & Cie. (BBC) mit Sitz in Baden (Schweiz) zu Beginn der Dreissigerjahre, die Entwicklung neuartiger Laufwerke in Angriff zu nehmen.

Grove GMK 2035 Nr. 2830

Nach 22 Jahren hartem Einsatz hatte der alte Mobilkran der Bauabteilung der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) ausgedient und musste ersetzt werden. Ein Evaluations-Prozess innerhalb der BVB ergab, dass mit dem Modell GMK 2035 des Herstelllers Grove sämtliche Bedürfnisse der Bauabteilung abgedeckt werden konnten. Der neue Kran stand ab April 2002 im Einsatz.

Oberaargau–Jura-Bahnen

Die Oberaargau–Jura-Bahnen (OJB) entstanden per 1. Januar 1958 aus der Fusion der Langenthal–Jura-Bahn (LJB) und der Langenthal–Melchnau-Bahn (LMB). Die LJB eröffnete am 26. Oktober 1907 ihre 15,1 Kilometer lange, mehrheitlich im Kanton Bern gelegene Bahnstrecke von Langenthal über Niederbipp nach Oensingen (Schulhaus) im Kanton Solothurn. Langenthal wurde zehn Jahre später, am 6. Oktober 1917, auch zum Ausgangspunkt der LMB. Da die OJB in den Sechzigerjahren mit einer drastischen Verkehrszunahme rechneten, wurden von der Birsigthalbahn AG (BTB) drei Anhängewagen übernommen.

Autelca B-8020 und B-8021

Um rund die Hälfte der dreistufigen Billettausgabe- und Entwertungsautomaten SADAMEL / Autelca BE 1-3 bzw. BEM aus den Jahren 1968 bis 1971 ersetzen zu können, leiteten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) Mitte der Achtzigerjahre die Beschaffung neuer Geräte ein. Dies geschah, obwohl nach der Einführung des Umweltschutz-Abonnements per 1. Februar 1984 bereits ein Rückgang der Einnahmen aus dem Bartarif festgestellt werden konnte.

C 282–293

Um einen Mangel an geschlossenen Anhängewagen zu mildern, bauten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) ab 1921 in ihrer eigenen Werkstätte zwölf offene Sommer-Anhänger in geschlossene Fahrzeuge mit Mitteleinstieg um. Das Parlament bewilligte am 12. Januar 1922 für den Umbau der elf C 282–292 einen Betrag in Höhe von 192’000 Franken, dies, nachdem im Jahre 1921 der Umbau eines Musterwagens (C 293) noch auf Fr. 21’000.– zu stehen kam.

Autelca BE-40/RS

Für den geplanten TARIFVERBUND BASEL war die Entwicklung eines neuen Tarifsystems erforderlich. Allerdings waren keine Billettautomaten vorhanden, welche Fahrausweise mit mehr als nur drei Tarifstufen ausgeben konnten. Anstelle eines Umbaus alter dreistufiger Geräte wurden an fünfzig Haltestellen neue, verbundtaugliche Automaten für Reisen ins Umland aufgestellt. Lediglich die Firma Autelca AG aus Gümligen verfügte über ein Gerät, welches mit geringen Anpassungen für die Region Basel geeignet war.

Autobuslinie 56

Verbesserungen des Bahnangebots auf der Strecke Basel–Delsberg per Ende 2025 lösten eine Neuausrichtung und einen Ausbau des Busangebots im Raum Birsstadt Süd aus. Damit sollten die Anschlüsse zwischen Bahn und Bus weiterhin gewährleistet und neue Entwicklungsgebiete optimal miteinander vernetzt sowie an die Bahn angebunden werden. Ein Teil dieser Massnahmen war eine neue, von der Baselland Transport AG (BLT) betriebene Autobuslinie mit der Nummer 56.

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