Depot Oberwil
Das im Dorfzentrum von Oberwil gelegene Depot entstand mit dem Bau der Bahnstrecke ins Leimental anno 1887. Mehrfach musste es durch die Birsigthalbahn AG (BTB) erweitert und der Entwicklung von Bahn und Rollmaterial angepasst werden.
Das im Dorfzentrum von Oberwil gelegene Depot entstand mit dem Bau der Bahnstrecke ins Leimental anno 1887. Mehrfach musste es durch die Birsigthalbahn AG (BTB) erweitert und der Entwicklung von Bahn und Rollmaterial angepasst werden.
Die Birseckbahn AG (BEB) errichtete 1902 auf die Betriebseröffnung hin im Zentrum Arlesheims eine zweigleisige, 19,3 m lange Remise. Das in Fachwerkbauweise hochgezogene Gebäude bot Platz für vier Wagen.
Die heute bestehende Strassenbahnstrecke zum Bahnhof in Saint-Louis wurde 2017 fertiggestellt. Bereits zwischen 1900 und 1957 bestand eine Tramverbindung in die französische Nachbarstadt von Basel, welche jedoch eine abweichende Linienführung besass. Der moderne, grenzüberquerende Trambetrieb trägt dabei nicht nur zur allgemeinen Verbesserung der Lebensqualität der Anwohner bei, sondern verfolgt verschiedene konkrete Ziele. So soll das Tram massgeblich zur Reduktion des motorisierten Individualverkehrs beitragen, hat doch die Strasseninfrastruktur dies- und jenseits der Landesgrenze ihr Kapazitätslimit längst erreicht.
Bereits 2005 begann eine öffentliche Diskussion um die Verlängerung der bisher in Kleinhüningen südlich der Wiese endenden Strassenbahnlinie 8 in die deutsche Nachbarstadt Weil am Rhein. Der politische Prozess um dieses Projekt, dessen Kosten mit rund 100 Millionen Schweizer Franken beziffert worden waren, dauerte bis im Februar 2008. Sowohl der Basler Grosse Rat als auch das Stadtparlament von Weil am Rhein sprachen sich schliesslich für die Verlängerung der Tramlinie aus.
Zur gleichen Zeit wie Sankt Ludwig begehrte auch die einstige Festungsstadt Hüningen Anschluss ans Basler Strassenbahnnetz. Obwohl sich in der kleineren Nachbargemeinde Sankt Ludwigs um die Jahrhundertwende einige grössere Industriebetriebe ansiedelten, welche regen Verkehr mit Basel generierten, der Ort ein beliebtes Ausflugsziel der Stadtbevölkerung war und Hüninger sowie Hüningerinnen gerne allerlei Anlässe in Basel besuchten, liess das Tram aber etwas länger auf sich warten. Erst zu Beginn des Jahres 1909 lag der Beschluss des Basler Regierungsrats für den Bau der Strecke nach Hüningen vor.
Nicht erst seit 2014, sondern schon viel früher konnte man von Basel aus mit der Tram ins benachbarte Deutschland und Frankreich fahren. Doch vor rund 50 Jahren wurde die letzte grenzüberschreitende Strecke stillgelegt.
Die Regierung des Kantons Basel-Landschaft beabsichtigte in den frühen Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts, sämtliche privaten und halbstaatlichen Transportunternehmen im Kanton in einer neuen Gesellschaft zusammenzuführen. Angestrebtes Ziel war die Verschmelzung aller Bahn- und Busbetriebe einschliesslich deren Nebenbetriebe, jedoch ohne die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) und die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), […]
Mit der Fusion der vier Vorortsbahnen Birsigthalbahn AG, Birseckbahn AG, Trambahn Basel–Aesch AG und Basellandschaftliche Ueberlandbahn AG wurde der Grundstein für die heutige Baselland Transport AG (BLT) gelegt.
Im Februar 1975 kam es zu einer schweren Kollision eines Tramwagens mit einem Sattelschlepper – der erste grosse Unfall in der noch jungen Geschichte der Baselland Transport AG.
Der Aufschwung der Industrie drängte in den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts verbesserte Verkehrsmittel für die Arbeitskräfte vom Lande auf. Ein Jurist aus Basel, Eduard Heusler, schlug daher eine Schmalspurbahn aus dem Leimental in die Stadt vor. Das Leimental – seltener Leymental, im unteren Teil auch Birsigtal genannt – erstreckt sich von den Abhängen des Jura entlang des Birsig und der Höhenzüge Blauen und Bruderholz bis zur Stadt Basel. Kaum war Anfang 1887 die Konzession aus Bern eingetroffen, begann der Bau der Bahn.
Schon im ersten Betriebsjahr kam es beim Dreispitz zu einem Zusammenstoss eines Birseckbahn-Zuges mit einem Materialzug der Bundesbahnen.
1898: Die Elektrizitäts-Gesellschaft Alioth in Münchenstein reicht ein Konzessionsbegehren ein und legt somit den Grundstein für die Birseckbahn AG.
Parallel mit dem Ausbau des Netzes im Basler Stadtbereich entstanden auch Strassenbahnstrecken in die entfernteren Vororte. Diese standen aber nicht im Eigentum der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) oder der späteren Basler Verkehrs-Betriebe (BVB). Vielmehr gründeten sich basellandschaftliche Privatbahngesellschaften. Eine davon war die Birseckbahn AG (BEB) mit Sitz in Arlesheim.
Unfälle und Betriebsstörungen bei der Birsigthalbahn AG.
Schon 1886 gab es erste konkrete Überlegungen für den Bau einer Bahn durch das Birsigtal.
Als 1875 durch die Eröffnung der Jura-Bahn die Gemeinden des unteren Birstals mit der Stadt Basel verbunden worden waren, ahnte wohl noch niemand, dass diese Bahnverbindung den Bedürfnissen bald nicht mehr zu genügen vermochte. Hinzu kam, dass die Gemeinde Reinach von der Eisenbahn unbedient blieb, so dass von verschiedener Seite der Bau einer Tramstrecke von Basel nach Aesch angeregt wurde. 1898 bildete sich ein Aktionskomitee, welches am 30. April 1903 das Eidgenössische Post- und Eisenbahndepartement um die Erteilung einer Konzession für den Bau und Betrieb einer elektrischen Strassenbahn von Aesch über Reinach nach dem Ruchfeld ersuchte.
Bemühungen für eine Tramverbindung von Basel nach Muttenz reichen bis ins Jahr 1898 zurück. Erste Konzessionsbegehren wurden 1903 eingereicht, blieben aber erfolglos, weil die Strassenbenützung in Basel nicht geregelt werden konnte. 1906 stellte die Birseckbahn AG (BEB) das Projekt für eine Überlandbahn vor, die Muttenz von der Neuen Welt in Münchenstein her erreicht und nach Liestal weitergeführt hätte.
Unfälle und Betriebsstörungen beim Strassenbahn- und Busbetrieb der Basler Verkehrs-Betriebe. Für die Zeit vor 1922 liegen keine Angaben vor.
1844: Der erster Zug der «Strassburg–Basler Eisenbahn / Chemin de fer de Strasbourg à Bâle» trifft in Basel ein. Dieses Ereignis darf getrost als Beginn des öffentlichen Verkehrs gewertet werden.
Die rund 175’000 Einwohner zählende Stadt Basel (Stand Ende 2023), in der nordwestlichen Ecke der Schweiz am Rheinknie gelegen, besitzt seit 1895 einen meterspurigen, elektrischen Strassenbahnbetrieb. Heute verfügt die Metropolitanregion mit rund 800'000 Einwohnern im Dreiländereck Schweiz/Deutschland/Frankreich über ein leistungsfähiges Nahverkehrssystem, bei welchem im Basler Stadtbereich rund 80 Prozent der Fahrgäste mit dem Tram befördert werden.