B.St.B.

Xe 2/2 2016

Im Jahr 1967 entstand ein besonderes Fahrzeug, indem der lediglich 2’100 Millimeter breite Wagenkasten des Be 2/2 145 (ehemals Ce 2/2 160) auf das mit Druckluftbremse ausgerüstete Untergestell des etwas jüngeren Be 2/2 172 gesetzt wurde. Nach lediglich kurzer Zeit im Einsatz für die Fahrgastbeförderung ersetzte der «neue» Be 2/2 172 ab November 1969 in der Werkstätte Klybeck den dort stationierten Rangier-Motorwagen Xe 2/2 2016 (ex Be 2/2 142).

2025-11-23T11:58:03+01:00Von |0 Kommentare

Xe 2/2 2018, 2019

In den Depots der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) waren noch lange Zeit regelmässig Tramzüge aufzulösen oder neu zu bilden sowie Anhänger umzustellen. Für solche Rangieraufgaben oder für Überführungen von Anhängewagen zwischen den Depots standen spezielle Rangier-Motorwagen zur Verfügung. Dabei handelte es sich um aus dem Fahrgastbetrieb zurückgezogene Personen-Motorwagen, die lediglich in geringem Masse an die neuen Aufgaben angepasst worden waren. Um ältere, zunehmend störungsanfällige Rangierwagen ablösen zu können, baute die Hauptwerkstätte der BVB zu Beginn der Siebzigerjahre wiederum einige zweiachsige Motorwagen entsprechend um, darunter die Be 2/2 156 und 170.

2025-11-16T17:25:46+01:00Von |0 Kommentare

Xe 2/2 2006, 2016

Aus der Motorwagen-Serie Be 2/2 137–148 (ex Ce 2/2 152–163) von 1914 wurden zwei Fahrzeuge nach ihrem Ausscheiden aus dem Regeldienst als Dienst-Motorwagen weiterverwendet. In den Monaten Dezember 1968 und Januar 1969 erfolgte im Depot Dreispitz der Umbau des Be 2/2 146 zu einem Werkzeugmotorwagen für die Fahrleitungsabteilung mit der Bezeichnung Xe 2/2 2006. Der Rangier-Motorwagen Xe 2/2 2016 entstand aus dem Be 2/2 142.

2025-11-23T11:34:16+01:00Von |0 Kommentare

Tramlinie E

In Basel wie auch in vielen anderen Städten des deutschsprachigen Raumes werden besondere Fahrten statt mit einer Liniennummer mit dem Buchstaben «E» gekennzeichnet. «E» steht dabei für Einsatzlinie, Einsatzkurs oder Extrafahrt, kann aber auch für Entlastungs- oder Ersatzlinie stehen. Auch Schienenersatzverkehre oder Eilkurse werden oft mit dem Kopfschild «E» gekennzeichnet.

2025-11-09T14:48:11+01:00Von |0 Kommentare

SADAMEL / Autelca BEM

Im Zuge der Umstellung auf billeteurlosen Betrieb beschafften die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) neben 410 einfachen Billettausgabe- und Entwertungsautomaten des Typs SADAMEL / Autelca BE 1-3 auch 55 sogenannte «Abonnement-Automaten» des Typs BEM desselben Hersteller-Konsortiums. Diese verfügten zusätzlich zu den gewöhnlichen Billettausgabe- und Entwerterfunktionen über die Möglichkeit, Mehrfahrtenkarten sowie Tageskarten auszugeben. Der Begriff «Abonnement» für Mehrfahrtenkarten war seinerzeit noch durchaus gebräuchlich.

2025-08-30T19:36:59+02:00Von |0 Kommentare

SADAMEL / Autelca BE 1-3

Nach dem getroffenen Grundsatzentscheid der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB), zum sogenannten integralen Einmannbetrieb, also zur vollständigen Abschaffung der Billeteure und Einführung der Selbstbedienung durch Fahrgäste mittels Billettausgabe- und Entwertungsautomaten, überzugehen beschäftigte man sich mit der Beschaffung geeigneter Geräte. Ein von den Firmen SADAMEL S.A., La Chaux-de-Fonds und Autelca AG, Gümligen vorgestellter Apparat mit eingebautem Entwerter hinterliess den besten Eindruck.

2025-09-29T17:22:49+02:00Von |0 Kommentare

Billettausgabe- und Entwertungsautomaten

Die Nahverkehrsbetriebe beinahe jeder grösseren Schweizer Stadt entwickelten sich im Laufe der Jahre zu personalintensiven Unternehmen. Dementsprechend gross fiel der Anteil der Personalkosten an den Betriebsausgaben aus. Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) sahen sich gezwungen, Rationalisierungsmassnahmen einzuleiten. Diese umfassten in erster Linie den Übergang zum intergralen Einmannbetrieb, also der vollständigen Abschaffung der Billeteure verbunden mit der Einführung der Selbstbedienung für Fahrgäste mittels Billettausgabe- und Entwertungsautomaten.

2025-08-31T08:52:21+02:00Von |0 Kommentare

Der Billeteur

«Billje gfelligscht!», schlicht «Gfelligscht», schnodderig «Billgscht!» oder pseudo-hochdeutsch «Billiett gefellig!». So tönte es jeweils durch den Wagen. Nur nicht mehr ganz junge Leute werden ihn noch verschwommen in Erinnerung haben: den Billeteur! Von 1895 bis 1970 war dieser in den grünen Drämmli, aber auch in den Auto- und Trolleybussen der [glossary_exclude]Basler Strassenbahnen[/glossary_exclude] (B.St.B.) bzw. den nachmaligen Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) präsent und kam stets pflichtbewusst seinen Aufgaben nach.

2025-09-07T17:30:58+02:00Von |0 Kommentare

Restaurierung Ce 4/4 400

Nach seinem Ausscheiden aus dem Fahrzeugbestand der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) wurde der schwere Vierachs-Motorwagen Be 4/4 400 «Dante Schuggi» Ende 1972 dem Tramclub Basel (TCB) als Geschenk überlassen. Das legendäre Fahrzeuge sollte einmal Prunkstück einer Fahrzeugsammlung in einem Basler Tram-Museum sein, dessen Schaffung der junge Verein anstrebte. Es kam jedoch anders und der Motorwagen erlebte eine Renaissance als Restaurant-Tram.

2025-05-01T15:03:13+02:00Von |0 Kommentare

Restaurierung Ce 2/2 47

Neben dem Ce 2/2 4 (ex Be 2/2 30 bzw. 58) blieb ein weiterer Motorwagen der grossen Serie Ce 2/2 51–83 (später 23–55) von 1900–01 in Basel erhalten. Als Nummer 75 erlebte dieser am 8. September 1900 seine Jungfernfahrt, war also der 75. von den Basler Strassenbahnen (B.St.B.) in Betrieb genommene Wagen. Im Herbst 1910 durchlief er den ersten grossen Umbau, 1918 bekam er die neue Bezeichnung Ce 2/2 47. Die zweite grosse Modernisierung musste er 1936 über sich ergehen lassen. Am 19. März 1952 aus dem Personenverkehr zurückgezogen half er fortan im Depot Allschwilerstrasse als Dienst-Motorwagen mit der neuen Bezeichnung Xe 2/2 2014 tatkräftig beim Bilden der Tramzüge mit. 1968 schien auch ihm die letzte Stunde zu schlagen. Doch anstatt auf einem Schrotthaufen zu landen, war ihm ein anderes Schicksal beschieden.

2025-06-15T19:15:48+02:00Von |0 Kommentare

Der Basler Trolleybusbetrieb

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs musste der Betrieb der Autobuslinie A auf den Abschnitt Claraplatz–Solitude (heute Tinguely Museum) verkürzt werden. Die Linie C wurde gar gänzlich eingestellt. Ende 1940 führte die ungenügende Versorgung der Schweiz mit Brenn- und Treibstoffen gar zu einem Beschluss des Bundesrats, der das Eidgenössische Post- und Eisenbahndepartement ermächtigte, jedem Unternehmen mit Autobusverkehr weitgehende Betriebsbeschränkungen aufzuerlegen. Im Vorgriff auf mögliche Massnahmen in dieser Richtung entschlossen sich die B.St.B. 1941 dazu, die Linie B auf Holzgasbetrieb umzustellen und es bei der Linie A mit einem Trolleybusbetrieb zu versuchen.

2025-11-22T07:12:27+01:00Von |0 Kommentare

Abstellanlage Eglisee

Im Hinblick auf die ab November 1958 infolge der Korrektion der Schwarzwaldallee wegfallenden Abstellgleise beim Badischen Bahnhof errichteten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) an der Äusseren Baselstrasse beim Eglisee eine sechsgleisige Abstellanlage. Gleichzeitig wurde die dort seit 1948 bestehende Wendeschlaufe durch ein Überholgleis ergänzt.

2025-01-03T10:49:01+01:00Von |0 Kommentare

Früher war alles besser!

Diese Aussage hört man oft von älteren Kollegen. Aber trifft sie wirklich zu? In vielen Bereichen sicher nicht! Sicher herrschte früher etwas mehr Kollegialität; der Kontakt untereinander war grösser, auch mit den Vorgesetzten. Es war auch üblich, dass sich alle Uniformträger (Polizei, Feuerwehr, Sanität, Pöstler) duzten und freundlich grüssten.

2023-11-21T19:06:35+01:00Von |0 Kommentare

Aus dem Nähkästchen

Arbeitsbeginn und -ende sind im Fahrdienst recht speziell. In den Depots ist das noch wie an einem anderen Arbeitsplatz, auf der Strecke jedoch ganz anders. Oft beginnt man an einem anderen Ort als dort, wo man später die Ablösung erwartet. Wenn diese dann auch da ist!

2023-11-21T19:21:46+01:00Von |0 Kommentare

Lustige Episoden

Lustige Episoden erlebte man beinahe an jedem Tag. Am Barfi wartete ich noch auf ein junges Pärchen, das herangeeilt kam. Etwas vor meinem Tram geriet die Dame mit ihrem Bleistiftabsatz in eines der kleinen gusseisernen Deckelchen der Schienenentwässerung.

2023-11-21T17:03:46+01:00Von |0 Kommentare

Unfälle und Kollisionen

Mit den sehr schweren Trams (heute bis zu 70 Tonnen) mit oft langem Bremsweg und der Tatsache, dass diese auf der Schiene nicht ausweichen können, sind Kollisionen schlichtweg nicht zu verhindern. Deswegen haben schienengebundene Fahrzeuge in der Gesetzgebung auch fast überall den alleinigen Vortritt.

2023-11-21T17:04:14+01:00Von |0 Kommentare

Velofahrer und Hunde

Für alle Berufsfahrer oft ein rotes Tuch, gewisse Velofahrer sind effektiv eine kleine Pestilenz! Ich muss betonen, es ist nur ein kleinerer Teil, in letzter Zeit aber nehmen diese aber zu! Es sind jene, welche provokativ und vorsätzlich sämtliche Verkehrsregeln ignorieren.

2023-11-21T17:04:33+01:00Von |0 Kommentare
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