Grossraum

Ce 4/4 401–422, 423–452

Nach einer ab 1946 erfolgten Reorganisation und Entschuldung der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) konnte die technische Sanierung des sich nun Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) nennenden Unternehmens an die Hand genommen werden. Dazu gehörte auch die Beschaffung der ersten modernen Grossraum-Motorwagen eines neuen Schweizer Einheitstyps (mit ähnlichen Fahrzeugen in Zürich, Luzern, Genf und Bern).

Be 4/4 453–456

Nach verschiedenen in Volksabstimmungen verworfenen Rollmaterialvorlagen wurde um 1955 der Zustand des Rollmaterials der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) langsam prekär: 55jährige Zweiachser standen noch täglich im Einsatz! Die in den Jahren 1948 bis 1951 in Dienst genommenen Vierachser (Ce 4/4 401–422, 423–452) genügten nicht, um die Linien 1/4, 3, 6 und 18 vollständig mit modernem Rollmaterial zu betreiben.

Be 4/4 477–502 «Cornichon»

Auf den 1. März 1984 führten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) und die Baselland Transport AG (BLT) einen besonders preisgünstigen Umwelttarif ein, um möglichst viele Pendler zum Umsteigen vom Auto auf das öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen. Dieses Umweltschutz-Abonnement (U-Abo) führte zu einem markanten Zuwachs an Kunden (1985 +10%). Um den zusätzlichen Platzbedarf anbieten zu können, mussten die BVB vorübergehend Rollmaterial von der BLT mieten.

Ce 2/4 601–603 «Bugatti»

Im Anschluss an die erste Serie von 22 Grossraum-Motorwagen (Ce 4/4 401–422) gaben die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) eine Folgebestellung von 32 baugleichen Motorwagen in Auftrag. Auf Vorschlag der Industrie hin wurden aber statt der beiden letzten vorgesehenen Fahrzeuge drei ultraleichte Vierachser mit den Nummern 601–603 gebaut und 1952 abgeliefert.

C4 1401–1415

In den Vierzigerjahren bestand bei den damaligen Basler Strassenbahnen (B.St.B.) nicht nur ein Mangel an modernen Motorwagen, der zur Beschaffung der Ce 4/4 401–422 führte, sondern auch an Anhängewagen. Überdies waren die vorhandenen Zwei- und Dreiachser für Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h, die sich mit den neuen Motorwagen erreichen liessen, nicht geeignet. Deshalb mussten 15 passende Grossraum-Anhängewagen beschafft werden.