Schindler

Be 4/6 101–108, 109–115

Mit der Übernahme der Birseckbahn AG (BEB) durch die Baselland Transport AG (BLT) im Zusammenhang mit der Fusion der Basler Vorortsbahnen anno 1974 kamen auch die acht Gelenkwagen Be 4/6 101–108 der BEB zur neuen Gesellschaft. Die in den frühen Siebzigerjahren beschafften Gelenkwagen hatten zu markanten Frequenzzunahmen auf der Birseckbahn beigetragen.

Be 4/4 477–502 «Cornichon»

Auf den 1. März 1984 führten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) und die Baselland Transport AG (BLT) einen besonders preisgünstigen Umwelttarif ein, um möglichst viele Pendler zum Umsteigen vom Auto auf das öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen. Dieses Umweltschutz-Abonnement (U-Abo) führte zu einem markanten Zuwachs an Kunden (1985 +10%). Um den zusätzlichen Platzbedarf anbieten zu können, mussten die BVB vorübergehend Rollmaterial von der BLT mieten.

Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG

Die Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG (SWS) verdankte ihre Gründung dem Aufschwung des Verkehrswesens im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts.

Be 4/4 «Muni» / Be 4/4 3000 «Munico»

Die Entwicklung der heute in grösserer Stückzahl in Zürich vorhandenen Niederflur-Multigelenkwagen Be 5/6 «Cobra» geht auf Ende der Achtzigerjahre zurück. Das erste fertige «Cobra» konnte allerdings erst im Juni 2001 der Öffentlichkeit präsentiert werden. Technische Schwierigkeiten und die grundlegenden Veränderungen bei der schweizerischen Rollmaterialindustrie führten zu dieser langen Entwicklungszeit.

B 1241–1248 «St. Galler»

Um einen Mangel an modernem Rollmaterial etwas zu mindern, übernahmen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) Ende 1958 von den Verkehrsbetrieben St. Gallen (VBSG), die ihren Strassenbahnbetrieb ein Jahr zuvor eingestellt hatten, die acht zweiachsigen Anhängewagen B 51–58 zum Stückpreis von lediglich Fr. 2'500.–.

B 1416–1435, 1436–1455, 1456–1475, 1476–1506

Zwischen 1961 und 1972 nahmen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) insgesamt 91 vierachsige, in vier Teilserien gelieferte Anhängewagen in Betrieb, die als gemeinsames Merkmal über luftgefederte Drehgestelle und Scheibenbremsen verfügten. Damit und mit ihrem moderneren Intérieur unterschieden sich die Grossraumwagen mit den Nummern 1416–1506 deutlich von den B 1401–1415 aus den Jahren 1947–48.