Citaro

Dreitüriger Citaro®-Normalbus der ersten Generation nach der Modellpflege, eingestellt bei den Verkehrsbetrieben von Bukarest/Rumänien (RATB). Die RATB betreibt eine Flotte von rund 1’000 (!) Citaro®-Normalbussen.
© Dominik Madörin, CH-Ettingen (Bild-Nr. UA/RO/BG-2009_DDA_6659)

Bei den unter dem Marken- und Modellnamen «Mercedes-Benz Citaro» vetriebenen Bussen handelte es sich um von EvoBus, einer einhundertprozentigen Tochtergesellschaft der Daimler AG, produzierte Fahrzeuge, welche beinahe weltweit in grosser Stückzahl verkehrten. Sie lösten ab 1997 die nicht minder erfolgreiche und verbreitete Modellreihe O 405 N ab. Die Niederflurbusse waren in verschiedensten Varianten und Ausstattungen lieferbar.

2006 erfuhr die Citaro-Reihe eine Modellpflege, die sich äusserlich durch eine überarbeitete Front- und Heckgestaltung zeigte. Das charakteristische Merkmal der ersten Generation, die sogenannte «Waschbrettblende» an der Fahrzeugfront, entfiel zugunsten einer etwas runderen Bugblende. Das Heck wurde den Reisebussen der Marke Mercedes-Benz angeglichen und ebenfalls etwas runder gestaltet. Ausserdem wich die zuvor verwendete starre Vorderachse einer Einzelradaufhängung, wodurch der Fahr- und Federungskomfort gesteigert werden konnte.

Nach mehr als 30’000 ausgelieferten Exemplaren wurde im Mai 2011 die zweite Citaro-Generation vorgestellt, welche sich insbesondere durch ein neues Sicherheitskonzept auszeichnete. Das Fahrzeug wurde von Grund auf überarbeitet und gewichtsoptimiert, erhielt neue Designelemente und wurde für den Einbau neuer, schadstoffärmerer Motoren vorbereitet. In der Folge setzten sich die Bezeichnungen Citaro C1 für Fahrzeuge der ersten Generation, Citaro FL für Fahrzeuge der ersten Generation nach der Modellpflege von 2006 sowie Citaro C2 für die Fahrzeuge der zweiten Generation ab 2011 durch.

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