Zweiachser

C 282–293

Um einen Mangel an geschlossenen Anhängewagen zu mildern, bauten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) ab 1921 in ihrer eigenen Werkstätte zwölf offene Sommer-Anhänger in geschlossene Fahrzeuge mit Mitteleinstieg um. Das Parlament bewilligte am 12. Januar 1922 für den Umbau der elf C 282–292 einen Betrag in Höhe von 192’000 Franken, dies, nachdem im Jahre 1921 der Umbau eines Musterwagens (C 293) noch auf Fr. 21’000.– zu stehen kam.

2026-05-10T10:15:48+02:00Von |0 Kommentare

Restaurierung Ce 4/4 400

Nach seinem Ausscheiden aus dem Fahrzeugbestand der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) wurde der schwere Vierachs-Motorwagen Be 4/4 400 «Dante Schuggi» Ende 1972 dem Tramclub Basel (TCB) als Geschenk überlassen. Das legendäre Fahrzeuge sollte einmal Prunkstück einer Fahrzeugsammlung in einem Basler Tram-Museum sein, dessen Schaffung der junge Verein anstrebte. Es kam jedoch anders und der Motorwagen erlebte eine Renaissance als Restaurant-Tram.

2025-05-01T15:03:13+02:00Von |0 Kommentare

Restaurierung Ce 2/2 47

Neben dem Ce 2/2 4 (ex Be 2/2 30 bzw. 58) blieb ein weiterer Motorwagen der grossen Serie Ce 2/2 51–83 (später 23–55) von 1900–01 in Basel erhalten. Als Nummer 75 erlebte dieser am 8. September 1900 seine Jungfernfahrt, war also der 75. von den Basler Strassenbahnen (B.St.B.) in Betrieb genommene Wagen. Im Herbst 1910 durchlief er den ersten grossen Umbau, 1918 bekam er die neue Bezeichnung Ce 2/2 47. Die zweite grosse Modernisierung musste er 1936 über sich ergehen lassen. Am 19. März 1952 aus dem Personenverkehr zurückgezogen half er fortan im Depot Allschwilerstrasse als Dienst-Motorwagen mit der neuen Bezeichnung Xe 2/2 2014 tatkräftig beim Bilden der Tramzüge mit. 1968 schien auch ihm die letzte Stunde zu schlagen. Doch anstatt auf einem Schrotthaufen zu landen, war ihm ein anderes Schicksal beschieden.

2026-05-30T12:37:22+02:00Von |0 Kommentare

Edelweiss Express

Mitte der Neunzigerjahre bestand in Basel scheinbar ein grosses Bedürfnis nach einer originellen Tramkomposition, um die Fahrgäste «in die Romantik vergangener Zeiten» zu entführen. Dank der Unterstützung durch die oberste Führung der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) und mit Zuschüssen privater Geldgeber konnte der historische Einrichtungs-Motorwagen Be 2/2 205 zusammen mit dem dreiachsigen Anhänger B3 1308 zum «Edelweiss Express» umfunktioniert werden.

2024-08-18T11:52:27+02:00Von |0 Kommentare

Mercedes-Benz Arocs 3345 6×4 Nr. El 1

Als Ersatz für den störungsanfälligen Fahrleitungsmontage- und Brückeninspektionswagen Xm 2/2 2000 nahm die Baselland Transport AG (BLT) 2016 ein neues Zweiwegfahrzeug mit entsprechenden Wechselbrücken in Betrieb. Lieferant war die Firma Schörling Rail Tech GmbH (SRT) in DE-Sehnde.

2026-05-26T08:17:36+02:00Von |0 Kommentare

C 309 «Kabernettli»

Ausser den vier im Jahre 1897 beschafften, geschlossenen Anhängewagen C 41–44 (später C 201–204 bzw. C 301–304) und den ab 1900 in grosser Zahl in Dienst gestellten Sommerwagen besassen die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) noch keine Anhängewagen. Man entschied sich deshalb, einige einmotorige Motorwagen der ersten Generation, die den harten Betriebsanforderungen je länger je weniger gewachsen waren, zu Beiwagen umzubauen und in C 205–219, 248–250 sowie 294–300 umzubezeichnen (später erneut umnummeriert).

2025-08-16T11:22:30+02:00Von |0 Kommentare

B 1241–1248 «St. Galler»

Um einen Mangel an modernem Rollmaterial etwas zu mindern, übernahmen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) Ende 1958 von den Verkehrsbetrieben St. Gallen (VBSG), die ihren Strassenbahnbetrieb ein Jahr zuvor eingestellt hatten, die acht zweiachsigen Anhängewagen B 51–58 zum Stückpreis von lediglich Fr. 2'500.–.

2026-05-09T08:31:23+02:00Von |0 Kommentare

C 423–434

Aufgrund der von Jahr zu Jahr steigenden Fahrgastzahlen führte die Verwaltung der damaligen Basler Strassenbahnen (B.St.B.) im Mai 1932 einen neuen, dichteren Fahrplan ein. Dafür bedurfte es unter anderem zusätzlicher Anhängewagen, wobei die B.St.B. nach eingehender Beratung wiederum von vierachsigen Fahrzeugen absahen. Einem entsprechenden Kreditgesuch der B.St.B. gab der Grosse Rat statt, so dass zwölf Anhänger C 423–434 in Auftrag gegeben werden konnten.

2026-03-15T13:20:42+01:00Von |0 Kommentare

C 702; C3 702

Im Rahmen von Rollmaterialbeschaffungen in den Zwanziger- und Dreissigerjahren wurden den damaligen Basler Strassenbahnen (B.St.B.) wiederholt grössere, vierachsige Fahrzeuge empfohlen. Die Strassenbahnverwaltung hielt jedoch wenig von den schweren Drehgestellwagen jener Zeit und forcierte die Entwicklung von längeren, zweiachsigen Fahrzeugen mit erhöhtem Fassungsvermögen. Anfangs der Dreissigerjahre gaben die B.St.B. zwei entsprechende Mustertramzüge in Auftrag.

2025-06-15T19:19:50+02:00Von |0 Kommentare

C 423; C3 1301

1929 bestellten die damaligen Basler Strassenbahnen (B.St.B.) zehn Motorwagen (Ce 2/2 193–200 sowie Ce 2/2 71 und Ce 2/2 72) und 25 Zweiachs-Anhänger (C 400–422, C 423 sowie C 702). Jeweils zwei Fahrzeuge (Nrn. 71 und 72 sowie 423 und 702) wurden dabei versuchsweise mit längeren Wagenkästen gebaut. Damit sollte der Nachweis gelingen, dass längere Zweiachser den seinerzeit erhältlichen vierachsigen Drehgestell-Wagen mindestens ebenbürtig waren.

2024-01-11T09:19:19+01:00Von |0 Kommentare

C 84–91, 92–97, 265–293

Bereits 1897 wurde die Einführung von seitlich offenen Anhängewagen angeregt, etwa durch Leserbriefe in lokalen Zeitungen. Die Direktion der Basler Strassenbahnen (B.St.B.) hatte sich diesem Wunsch nicht verschlossen und stellte in den Jahren 1900 bis 1912 insgesamt 43 sogenannte «Sommerwagen» in Dienst. Nur vierzehn davon bestellte man bei der Schweizerischen Industrie-Gesellschaft (SIG). Die übrigen 29 Wagen entstanden über Jahre hinweg in der Werkstätte der B.St.B. nach Plänen der SIG.

2026-05-01T19:27:37+02:00Von |0 Kommentare

C 41–44

Ein wesentlicher Vorteil der elektrischen Strassenbahn gegenüber Fuhrwerken oder später Omnibussen war die Möglichkeit der Zugbildung. Mit dem Einsatz von Anhängewagen hätte auch in Basel auf die Führung von Doppelkursen («Supplementwagen») verzichtet werden können. Der Beiwagenbetrieb setzte sich aber erst ab 1905 richtig durch, als die neue, tragfähigere Mittlere Rheinbrücke erstellt worden war und genügend leistungsfähige Motorwagen zur Verfügung standen.

2025-08-16T11:31:40+02:00Von |0 Kommentare

Ce 2/2 207–216

Im Jahre 1931 beförderten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) 45,5 Mio. Fahrgäste, was einen neuen Rekord darstellte. Zur Bewältigung der Frequenzen führte die Verwaltung im Mai 1932 einen neuen Fahrplan ein. Um den dadurch zu knappen Fahrzeugbestand zu ergänzen und um Fahrzeuge der ersten zweimotorigen Serie von 1897 abstellen zu können, bedurfte es neuer Motor- und Anhängewagen.

2025-08-12T14:11:20+02:00Von |0 Kommentare

Basler Märli- und Wiehnachtstram

Nachdem in den Städten Bern und Zürich sogenannte Märchen- oder Weihnachtstrams schon seit Jahrzehnten zur vorweihnachtlichen Tradition gehörten, verkehrte in Basel erstmals Ende 1983 ein solches Gefährt. Der Verband der Basler Innenstadtgeschäfte charterte damals den Einrichtungswagen Be 2/2 205 der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB), richtete ihn ganz nach Zürcher Vorbild zum «Märlitram» her und schickte ihn jeden Mittwoch und Samstag in der Adventszeit auf einen Rundkurs durch die Innenstadt sowie das Gundeldinger-Quartier.

2025-02-08T15:28:05+01:00Von |2 Kommentare

Ce 2/2 201; Ce 2/3 301

Im Rahmen von Rollmaterialbeschaffungen in den Zwanziger- und Dreissigerjahren wurden den damaligen Basler Strassenbahnen (B.St.B.) wiederholt grössere, vierachsige Fahrzeuge empfohlen. Die Strassenbahnverwaltung hielt jedoch wenig von den schweren Drehgestellwagen jener Zeit und forcierte die Entwicklung von längeren, zweiachsigen Fahrzeugen mit erhöhtem Fassungsvermögen. Anfangs der Dreissigerjahre gaben die B.St.B. zwei entsprechende Mustertramzüge in Auftrag.

2023-11-25T16:55:19+01:00Von |0 Kommentare

Ce 2/2 173–182I/178II, 183–192, 193–200, 201–206

Durch die Eröffnung der Ringlinie 2 am 15. Juli 1924 entstand ein Mehrbedarf von fünf Motorwagen. Ebenso war der Reservebestand seit längerem ungenügend. Die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) mussten daher dringend neues Rollmaterial beschaffen und bestellten zehn Motor- sowie sechs Anhängewagen (C 376–381).

2026-05-10T10:41:06+02:00Von |0 Kommentare
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