Trambahn

Anhänger-Problematiken

Wir fuhren auf jeder Linie einen Tag lang - meist noch mit alten Zweiachsern. Moderne Motorwagen und Anhänger, die für die Billeteure und Billeteusen spezielle Kabinen mit Sitz und Heizung hatten, wurden nur auf den Linien 3, 6 und 18 eingesetzt. Einmal musste ich nach Birsfelden, um einen der Anhänger zu übernehmen, die man damals zwischen den Stosszeiten abhängte und unter anderem in Birsfelden abstellte.

2026-07-24T10:34:52+02:00Von |0 Kommentare

Tram 2025

Neuausschreibung zur Beschaffung von neuen Niederflur-Strassenbahnwagen: Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) erteilten keinen Zuschlag, da das einzige angebotene Produkt die Lärm- und Erschütterungsgrenzwerte nicht einhalten konnte.

2026-07-22T19:54:11+02:00Von |0 Kommentare

Die lieben Kollegen

Die BVB konnten aus St. Gallen einige Anhänger übernehmen, da diese Stadt von Tram- auf Trolleybusbetrieb umgestellt hatte. Diese Fahrzeuge waren sehr gewöhnungsbedürftig, denn sie hatten links und rechts Längssitzbänke.

2026-07-23T10:48:46+02:00Von |0 Kommentare

Erste Erfahrungen

Nach drei Wochen auf der Schulbank wurden wir als Aspirantinnen auf die Kollegen losgelassen, um im praktischen Einsatz das in der Theorie Gelernte umzusetzen. So ziemlich am Anfang war ich als Billeteuse auf der Linie 11 eingeteilt, wo der Muster-Motorwagen Be 4/4 400 «Dante Schuggi» fuhr. Er war der einzige Motorwagen der BVB, bei dem die Türen vom Wagenführer pneumatisch geöffnet und geschlossen wurden.

2026-07-23T10:43:27+02:00Von |0 Kommentare

ZAGRO E-MAXI M Nr. 2400

Für Rangieraufgaben im Industriezentrum Klybeck beschafften die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) im Jahre 2019 ein batterie-elektrisches Zweiweg-Rangiergerät vom Typ E-MAXI M des deutschen Herstellers ZAGRO Bahn- und Baumaschinen GmbH in DE-Bad Rappenau-Grombach. Der ZAGRO E-MAXI M mit der BVB-internen Betriebsnummer 2400 konnte ungebremste Anhängelasten von bis zu 200 Tonnen bewegen.

2026-05-08T07:07:47+02:00Von |0 Kommentare

Oberaargau–Jura-Bahnen

Die Oberaargau–Jura-Bahnen (OJB) entstanden per 1. Januar 1958 aus der Fusion der Langenthal–Jura-Bahn (LJB) und der Langenthal–Melchnau-Bahn (LMB). Die LJB eröffnete am 26. Oktober 1907 ihre 15,1 Kilometer lange, mehrheitlich im Kanton Bern gelegene Bahnstrecke von Langenthal über Niederbipp nach Oensingen (Schulhaus) im Kanton Solothurn. Langenthal wurde zehn Jahre später, am 6. Oktober 1917, auch zum Ausgangspunkt der LMB. Da die OJB in den Sechzigerjahren mit einer drastischen Verkehrszunahme rechneten, wurden von der Birsigthalbahn AG (BTB) drei Anhängewagen übernommen.

2026-04-17T16:29:51+02:00Von |0 Kommentare

Autelca B-8020 und B-8021

Um rund die Hälfte der dreistufigen Billettausgabe- und Entwertungsautomaten SADAMEL / Autelca BE 1-3 bzw. BEM aus den Jahren 1968 bis 1971 ersetzen zu können, leiteten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) Mitte der Achtzigerjahre die Beschaffung neuer Geräte ein. Dies geschah, obwohl nach der Einführung des Umweltschutz-Abonnements per 1. Februar 1984 bereits ein Rückgang der Einnahmen aus dem Bartarif festgestellt werden konnte.

2026-05-10T10:10:06+02:00Von |0 Kommentare

C 282–293

Um einen Mangel an geschlossenen Anhängewagen zu mildern, bauten die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) ab 1921 in ihrer eigenen Werkstätte zwölf offene Sommer-Anhänger in geschlossene Fahrzeuge mit Mitteleinstieg um. Das Parlament bewilligte am 12. Januar 1922 für den Umbau der elf C 282–292 einen Betrag in Höhe von 192’000 Franken, dies, nachdem im Jahre 1921 der Umbau eines Musterwagens (C 293) noch auf Fr. 21’000.– zu stehen kam.

2026-05-10T10:15:48+02:00Von |0 Kommentare

Autelca BE-40/RS

Für den geplanten TARIFVERBUND BASEL war die Entwicklung eines neuen Tarifsystems erforderlich. Allerdings waren keine Billettautomaten vorhanden, welche Fahrausweise mit mehr als nur drei Tarifstufen ausgeben konnten. Anstelle eines Umbaus alter dreistufiger Geräte wurden an fünfzig Haltestellen neue, verbundtaugliche Automaten für Reisen ins Umland aufgestellt. Lediglich die Firma Autelca AG aus Gümligen verfügte über ein Gerät, welches mit geringen Anpassungen für die Region Basel geeignet war.

2026-04-07T20:19:48+02:00Von |0 Kommentare

Xe 2/2 2016

Im Jahr 1967 entstand ein besonderes Fahrzeug, indem der lediglich 2’100 Millimeter breite Wagenkasten des Be 2/2 145 (ehemals Ce 2/2 160) auf das mit Druckluftbremse ausgerüstete Untergestell des etwas jüngeren Be 2/2 172 gesetzt wurde. Nach lediglich kurzer Zeit im Einsatz für die Fahrgastbeförderung ersetzte der «neue» Be 2/2 172 ab November 1969 in der Werkstätte Klybeck den dort stationierten Rangier-Motorwagen Xe 2/2 2016 (ex Be 2/2 142).

2025-11-23T11:58:03+01:00Von |0 Kommentare

Xe 2/2 2018, 2019

In den Depots der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) waren noch lange Zeit regelmässig Tramzüge aufzulösen oder neu zu bilden sowie Anhänger umzustellen. Für solche Rangieraufgaben oder für Überführungen von Anhängewagen zwischen den Depots standen spezielle Rangier-Motorwagen zur Verfügung. Dabei handelte es sich um aus dem Fahrgastbetrieb zurückgezogene Personen-Motorwagen, die lediglich in geringem Masse an die neuen Aufgaben angepasst worden waren. Um ältere, zunehmend störungsanfällige Rangierwagen ablösen zu können, baute die Hauptwerkstätte der BVB zu Beginn der Siebzigerjahre wiederum einige zweiachsige Motorwagen entsprechend um, darunter die Be 2/2 156 und 170.

2025-11-16T17:25:46+01:00Von |0 Kommentare

Xe 2/2 2006, 2016

Aus der Motorwagen-Serie Be 2/2 137–148 (ex Ce 2/2 152–163) von 1914 wurden zwei Fahrzeuge nach ihrem Ausscheiden aus dem Regeldienst als Dienst-Motorwagen weiterverwendet. In den Monaten Dezember 1968 und Januar 1969 erfolgte im Depot Dreispitz der Umbau des Be 2/2 146 zu einem Werkzeugmotorwagen für die Fahrleitungsabteilung mit der Bezeichnung Xe 2/2 2006. Der Rangier-Motorwagen Xe 2/2 2016 entstand aus dem Be 2/2 142.

2025-11-23T11:34:16+01:00Von |0 Kommentare

Tramlinie E

In Basel wie auch in vielen anderen Städten des deutschsprachigen Raumes werden besondere Fahrten statt mit einer Liniennummer mit dem Buchstaben «E» gekennzeichnet. «E» steht dabei für Einsatzlinie, Einsatzkurs oder Extrafahrt, kann aber auch für Entlastungs- oder Ersatzlinie stehen. Auch Schienenersatzverkehre oder Eilkurse werden oft mit dem Kopfschild «E» gekennzeichnet.

2026-01-03T18:45:32+01:00Von |0 Kommentare
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